Entwicklungsbedingte odontogene Zysten
Entwicklungsbedingte odontogene Zysten sind von Zahngewebe ausgehende, flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Kieferknochen. Sie entstehen aus Resten des Zahnentwicklungsgewebes, ohne dass eine Entzündung als Auslöser vorliegen muss.
Ursachen
Reste des embryonalen Gewebes, aus dem sich Zähne entwickeln, können im Kieferknochen verbleiben und sich im Laufe der Zeit zu einem flüssigkeitsgefüllten Hohlraum umwandeln.
Symptome
Betroffene bemerken häufig zunächst keine Beschwerden. Größere Zysten können zu einer schmerzlosen Schwellung des Kiefers oder einer Verschiebung benachbarter Zähne führen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Röntgenaufnahme des Kiefers gestellt, bei der sich der Hohlraum als scharf begrenzte, dunklere Zone darstellt, gegebenenfalls ergänzt durch eine Gewebeprobe.
Behandlung
Die Behandlung besteht in der operativen Entfernung der Zyste, um ein weiteres Wachstum und eine Verdrängung benachbarter Strukturen zu verhindern.
Verlauf und Prognose
Nach vollständiger operativer Entfernung ist die Prognose sehr gut. Unbehandelt können größere Zysten fortschreitend Kieferknochen und Zähne verdrängen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Entwicklungsbedingte odontogene Zysten: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind entwicklungsbedingte odontogene Zysten?
Von Zahngewebe ausgehende, flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Kieferknochen.
Wodurch entstehen sie?
Aus Resten des embryonalen Zahnentwicklungsgewebes im Kieferknochen.
Verursachen diese Zysten Beschwerden?
Häufig zunächst nicht, größere Zysten können den Kiefer schwellen lassen.
Wie werden entwicklungsbedingte odontogene Zysten behandelt?
Durch operative Entfernung.
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