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Kinder & Jugendliche

Ektodermale Dysplasie (anhidrotisch)

Die anhidrotische ektodermale Dysplasie ist eine seltene angeborene Störung der Entwicklung von Haut, Haaren, Zähnen und Schweißdrüsen. Das Fehlen der Schweißdrüsen führt zu einer eingeschränkten Fähigkeit, Körperwärme abzugeben, was besonders bei Hitze und Fieber gefährlich werden kann.

Ursachen

Die Erkrankung entsteht durch eine genetische Veränderung, die die Entwicklung von Strukturen beeinträchtigt, die sich aus der äußeren Keimschicht des Embryos bilden, darunter Haut, Haare, Zähne und Schweißdrüsen. Sie wird häufig X-chromosomal vererbt und betrifft daher überwiegend Jungen.

Symptome

Betroffene Kinder zeigen spärliches, feines Haar, fehlende oder fehlgebildete Zähne sowie eine trockene, empfindliche Haut durch das Fehlen der Schweißdrüsen. Bei Hitze oder Fieber besteht ein erhöhtes Risiko für eine gefährliche Überhitzung.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die charakteristische körperliche Untersuchung sowie eine Untersuchung der Schweißdrüsenfunktion gestellt. Eine genetische Untersuchung kann die Diagnose bestätigen.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt durch ein spezialisiertes, interdisziplinäres Team und umfasst Maßnahmen zur Vermeidung einer Überhitzung, eine zahnärztliche Versorgung fehlender Zähne sowie eine Hautpflege.

Verlauf und Prognose

Mit konsequenter Vermeidung von Überhitzung und gezielter Betreuung können betroffene Kinder ein weitgehend normales Leben führen. Die geistige Entwicklung ist bei dieser Erkrankung in aller Regel nicht beeinträchtigt.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche Strukturen sind bei dieser Störung betroffen?

Haut, Haare, Zähne und Schweißdrüsen.

Warum ist Überhitzung besonders gefährlich?

Weil die fehlenden Schweißdrüsen die Fähigkeit zur Wärmeabgabe einschränken.

Wer ist überwiegend betroffen?

Überwiegend Jungen, da die Erkrankung häufig X-chromosomal vererbt wird.

Ist die geistige Entwicklung beeinträchtigt?

In aller Regel nicht.

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