Krebs der Nasennebenhöhlen
Krebs der Nasennebenhöhlen ist selten. Betroffen sind meist Kieferhöhle und Siebbein. Da die Beschwerden einer chronischen Nebenhöhlenentzündung ähneln, wird die Diagnose häufig spät gestellt. Bestimmte Berufe mit Holz- oder Lederstaub erhöhen das Risiko.
Ursachen
Wichtige Risikofaktoren sind berufliche Belastung mit Hartholzstaub, Lederstaub, Nickel und Chrom, Rauchen, Formaldehyd und Radium. Chronische Entzündungen und Infektionen mit humanen Papillomviren können beteiligt sein. Häufig ist keine Ursache erkennbar.
Symptome
Typisch sind einseitig verstopfte Nase, wiederkehrendes Nasenbluten, blutiger Ausfluss, Druck- und Schmerzgefühl im Gesicht, Geruchsverlust, Schwellung im Wangenbereich, Taubheit der Wange, Zahnschmerzen und gelockerte Zähne. Später treten Doppelbilder, hervortretendes Auge und Kopfschmerzen auf.
Diagnostik
Nasenspiegelung, Gewebeprobe, Computertomografie und Magnetresonanztomografie zeigen Tumor und Ausbreitung. Halslymphknoten werden untersucht.
Behandlung
Die Behandlung besteht meist aus Operation, oft mit anschließender Strahlentherapie, teils kombiniert mit Chemotherapie. Ziel sind vollständige Entfernung bei Erhaltung von Augen und Gesichtsfunktion. Ein spezialisiertes Team plant die Behandlung.
Verlauf und Prognose
Die Prognose hängt von Stadium und Tumorart ab. Frühe Erkennung verbessert sie. Einseitige Nasenprobleme, die länger als drei Wochen anhalten, sollten ärztlich abgeklärt werden. Nachsorge ist wichtig.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich der Tumor von einer Nebenhöhlenentzündung?
Er verursacht meist einseitige, anhaltende Beschwerden mit Blutungen.
Welche Berufe sind gefährdet?
Vor allem Arbeit mit Hartholz- und Lederstaub.
Wie wird er behandelt?
Mit Operation, meist plus Strahlentherapie.
Wann zur Ärztin oder zum Arzt?
Bei einseitiger Nasenverstopfung mit Blutungen, die anhält.
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