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Hals-Nase-Ohren

Rhinosinusitis

Die Rhinosinusitis bezeichnet die gleichzeitige, meist entzündliche Beteiligung von Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen und ist damit der medizinisch genauere Sammelbegriff für das, was umgangssprachlich oft nur als Nasennebenhöhlenentzündung bezeichnet wird. Sie zählt zu den häufigsten Erkrankungen der oberen Atemwege und kann akut oder chronisch verlaufen.

Ursachen

Die akute Rhinosinusitis wird meist durch eine virale Infektion der oberen Atemwege ausgelöst, die sich auf die Nasennebenhöhlen ausbreitet, seltener kommt eine bakterielle Besiedlung hinzu. Die chronische Form entsteht häufig durch eine anhaltende Entzündungsreaktion, begünstigt durch Allergien, eine behinderte Nasenatmung oder wiederholte Infekte.

Symptome

Kennzeichnend sind eine behinderte Nasenatmung, eitriges oder klares Nasensekret, Druckgefühl im Gesicht sowie ein vermindertes Riechvermögen. Bei akuten Formen können zusätzlich Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl auftreten, während die chronische Form oft schleichender verläuft.

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Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf die geschilderten Beschwerden sowie die Untersuchung der Nase mittels Nasenspiegelung. Bei chronischem Verlauf oder Verdacht auf Komplikationen kann eine Computertomografie der Nasennebenhöhlen sinnvoll sein, um das Ausmaß der Entzündung und mögliche anatomische Engstellen darzustellen.

Behandlung

Bei der akuten Form stehen abschwellende Nasentropfen, Nasenspülungen und schmerzlindernde Mittel im Vordergrund, eine antibiotische Behandlung ist nur bei Hinweisen auf eine bakterielle Ursache oder schwerem Verlauf nötig. Die chronische Form wird meist mit entzündungshemmenden Nasensprays behandelt, bei unzureichendem Ansprechen kann eine operative Erweiterung der Nasennebenhöhlen erwogen werden.

Verlauf und Prognose

Die akute Rhinosinusitis heilt bei den meisten Betroffenen innerhalb von zwei bis drei Wochen folgenlos aus. Die chronische Form verläuft oft langwieriger und erfordert eine konsequente, mitunter über Monate fortgeführte Behandlung, um die Beschwerden dauerhaft zu lindern.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die Rhinosinusitis von einer einfachen Erkältung?

Sie bezieht die Nasennebenhöhlen mit ein und geht häufig mit stärkerem Druckgefühl im Gesicht einher.

Braucht die akute Form immer Antibiotika?

Nein, die meisten Fälle sind viral bedingt und heilen ohne Antibiotika aus.

Ab wann spricht man von einer chronischen Rhinosinusitis?

Wenn die Beschwerden länger als zwölf Wochen anhalten.

Was hilft bei chronischer Rhinosinusitis, wenn Nasensprays nicht ausreichen?

In solchen Fällen kann eine operative Erweiterung der Nasennebenhöhlen erwogen werden.

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