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Hals-Nase-Ohren

Otomyiasis (Fliegenmadenbefall des Ohrs)

Die Otomyiasis ist ein seltener Befall des äußeren Gehörgangs durch die Larven bestimmter Fliegenarten, die ihre Eier in oder nahe dem Ohr ablegen. Sie tritt vor allem in warmen Klimazonen auf, insbesondere bei bereits bestehenden Ohrenerkrankungen, offenen Wunden oder mangelnder Hygiene.

Ursachen

Fliegen legen ihre Eier bevorzugt in bereits entzündeten, feuchten oder verletzten Gehörgängen ab, aus denen sich die Larven entwickeln und in das Ohr eindringen. Begünstigend wirken eine bestehende Ohrenentzündung, offene Wunden im Gehörgang sowie eine eingeschränkte Möglichkeit zur eigenen Körperpflege.

Symptome

Betroffene bemerken häufig ein Krabbeln oder Kratzen im Ohr, begleitet von Schmerzen, Juckreiz und teils übelriechendem Ausfluss. Bei ausgeprägtem Befall kann es zu einer Hörminderung oder einer begleitenden Entzündung des Gehörgangs kommen.

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Diagnostik

Die Diagnose erfolgt durch eine Ohrspiegelung, bei der die Larven direkt im Gehörgang sichtbar werden. Die Reiseanamnese sowie bestehende Vorerkrankungen des Ohrs liefern zusätzliche Hinweise.

Behandlung

Die Behandlung besteht in der vorsichtigen, meist ärztlich durchgeführten Entfernung der Larven aus dem Gehörgang, teils unterstützt durch spezielle Spüllösungen oder Betäubungsmittel, die die Larven zum Loslassen bringen. Eine begleitende Entzündung des Gehörgangs wird zusätzlich behandelt.

Verlauf und Prognose

Nach vollständiger Entfernung der Larven heilt der Gehörgang in der Regel folgenlos aus. Bleibt der Befall unbehandelt, kann es zu einer Ausbreitung der Entzündung und, in seltenen Fällen, zu einer Schädigung des Trommelfells kommen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie kommt es zu einem Fliegenmadenbefall im Ohr?

Fliegen legen ihre Eier bevorzugt in bereits entzündeten, feuchten oder verletzten Gehörgängen ab.

Kann man die Larven selbst entfernen?

Nein, die Entfernung sollte ärztlich erfolgen, um Verletzungen des empfindlichen Gehörgangs zu vermeiden.

Welche Beschwerden sind typisch?

Ein Krabbeln oder Kratzen im Ohr, Schmerzen, Juckreiz und teils übelriechender Ausfluss.

Wie kann man vorbeugen?

Durch die zeitnahe Behandlung von Ohrenentzündungen und Verletzungen des Gehörgangs sowie sorgfältige Hygiene, besonders in warmen Regionen.

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