Atmungssystem
Das Atmungssystem nimmt Sauerstoff aus der Luft auf und gibt Kohlendioxid ab — einen der wichtigsten Stoffwechselvorgänge des Körpers. Es reicht von Nase und Rachen über die Luftröhre und Bronchien bis zu den Lungenbläschen.
Der Weg der Luft
Eingeatmete Luft gelangt über Nase oder Mund, Rachen und Kehlkopf in die Luftröhre, die sich in zwei Hauptbronchien für die beiden Lungenflügel aufteilt. Innerhalb der Lunge verzweigen sich die Bronchien immer weiter, bis sie in winzigen Lungenbläschen (Alveolen) enden.
Gasaustausch in den Lungenbläschen
In den Lungenbläschen findet der eigentliche Austausch statt: Sauerstoff tritt durch die dünne Wand ins Blut über, Kohlendioxid aus dem Blut in die Lungenbläschen, von wo es ausgeatmet wird. Das Zwerchfell, ein großer Atemmuskel unterhalb der Lunge, steuert die Ein- und Ausatembewegung.
Warum das für Erste Hilfe wichtig ist
Störungen der Atmung — etwa durch eine verlegte Atemwege (siehe Atemwegsverlegung), einen Asthmaanfall oder Bewusstlosigkeit — wirken sich innerhalb von Minuten auf die Sauerstoffversorgung des ganzen Körpers aus. Deshalb prüfen alle Erste-Hilfe-Maßnahmen zuerst die Atmung.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Laienverständliche Erklärung von Lunge und Atmung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wie viele Atemzüge sind normal?
Erwachsene atmen in Ruhe meist etwa 12 bis 20 Mal pro Minute; bei Kindern liegt die normale Atemfrequenz altersabhängig höher.
Was ist der Unterschied zwischen Bronchitis und Asthma?
Eine Bronchitis ist meist eine vorübergehende, oft infektbedingte Entzündung der Bronchien; Asthma bronchiale ist eine chronische, anfallsweise auftretende Verengung der Atemwege — siehe eigener Artikel.
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