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Kinder & Jugendliche

Antiepileptika-Embryopathie

Die Antiepileptika-Embryopathie ist eine angeborene Schädigung des Kindes, die durch die Einnahme bestimmter Medikamente gegen Epilepsie während der Schwangerschaft entstehen kann. Da eine unbehandelte Epilepsie der Mutter ebenfalls Risiken für das ungeborene Kind birgt, erfordert die Behandlung während der Schwangerschaft eine sorgfältige, individuelle Abwägung durch spezialisierte Ärzte.

Ursachen

Bestimmte Antiepileptika können bei Einnahme während der Schwangerschaft die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen, wobei das Risiko je nach Wirkstoff, Dosis und Zeitpunkt der Einnahme unterschiedlich hoch ist. Manche Wirkstoffe gelten als risikoärmer als andere, weshalb eine individuelle Beratung vor und während der Schwangerschaft wichtig ist.

Symptome

Mögliche Auswirkungen reichen von leichten äußeren Auffälligkeiten des Gesichts bis zu Fehlbildungen innerer Organe sowie einem erhöhten Risiko für Entwicklungsstörungen. Das Ausmaß der Beschwerden ist sehr unterschiedlich und hängt vom jeweiligen Wirkstoff und der Dosis ab.

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Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf die Krankengeschichte der mütterlichen Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft sowie eine körperliche Untersuchung des Kindes. Bei Verdacht auf Fehlbildungen werden gezielte weiterführende Untersuchungen durchgeführt.

Behandlung

Eine ursächliche Behandlung der bereits eingetretenen Schädigung gibt es nicht, im Vordergrund steht eine frühzeitige, individuell angepasste Förderung der kindlichen Entwicklung. Für zukünftige Schwangerschaften ist eine sorgfältige Planung der Epilepsiebehandlung gemeinsam mit einem spezialisierten Team wichtig.

Verlauf und Prognose

Der Verlauf hängt wesentlich vom Ausmaß der Schädigung ab, leichtere Formen bleiben oft ohne wesentliche Beeinträchtigung, während ausgeprägtere Formen einer gezielten Förderung bedürfen. Eine gute Planung bereits vor einer Schwangerschaft kann das Risiko deutlich senken, ohne die notwendige Behandlung der mütterlichen Epilepsie zu gefährden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Warum kann die Einnahme von Antiepileptika in der Schwangerschaft das Kind schädigen?

Bestimmte Wirkstoffe können die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen, wobei das Risiko je nach Wirkstoff unterschiedlich hoch ist.

Warum wird die Epilepsie trotz möglicher Risiken behandelt?

Weil auch eine unbehandelte Epilepsie der Mutter Risiken für das ungeborene Kind birgt.

Welche Auswirkungen kann die Schädigung haben?

Von leichten äußeren Auffälligkeiten bis zu Fehlbildungen innerer Organe und Entwicklungsstörungen.

Wie kann das Risiko gesenkt werden?

Durch eine sorgfältige, individuelle Planung der Epilepsiebehandlung mit einem spezialisierten Team bereits vor einer Schwangerschaft.

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