Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend umfassen vielfältige Auffälligkeiten, die bereits im Kindes- oder Jugendalter beginnen, sich jedoch nicht klar einer der klassischen Störungsgruppen zuordnen lassen, etwa bestimmte Ausscheidungsstörungen oder Ticstörungen.
Ursachen
Ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, einer verzögerten Reifung bestimmter Steuerungsfunktionen sowie psychosozialen Belastungsfaktoren kann zur Entstehung dieser vielfältigen Störungsbilder beitragen.
Symptome
Betroffene Kinder oder Jugendliche zeigen je nach konkreter Störung unterschiedliche Auffälligkeiten, etwa eine anhaltende Einnässproblematik, wiederholtes Nägelkauen oder andere stereotype Verhaltensweisen.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche kinder- und jugendpsychiatrische Untersuchung gestellt, bei der die konkrete Ausprägung des Verhaltens erfasst und andere Ursachen ausgeschlossen werden.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der konkreten Ausprägung und besteht häufig in einer verhaltenstherapeutischen Begleitung sowie einer Einbeziehung der Familie.
Verlauf und Prognose
Viele dieser Störungsbilder bessern sich mit zunehmendem Alter, insbesondere bei frühzeitiger, gezielter Unterstützung.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind andere Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit?
Vielfältige Verhaltensauffälligkeiten, die sich nicht klar einer klassischen Störungsgruppe zuordnen lassen.
Welche Beispiele gibt es?
Etwa eine anhaltende Einnässproblematik oder wiederholtes Nägelkauen.
Wodurch entstehen sie?
Durch ein Zusammenspiel aus Veranlagung, Reifungsverzögerung und psychosozialen Belastungsfaktoren.
Wie werden sie behandelt?
Durch verhaltenstherapeutische Begleitung unter Einbeziehung der Familie.
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