Andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
Andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen umfassen Auffälligkeiten des Erlebens und Verhaltens, die sich nicht eindeutig einem der klassischen, bereits benannten Persönlichkeitsstörungstypen zuordnen lassen, jedoch ähnlich beeinträchtigend sein können.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ein Zusammenspiel aus erblicher Veranlagung, belastenden Erfahrungen in der Kindheit sowie ungünstigen Beziehungserfahrungen kann zur Entstehung eines anhaltenden, beeinträchtigenden Erlebens- und Verhaltensmusters beitragen, das sich keinem klassischen Typ eindeutig zuordnen lässt.
Symptome
Betroffene zeigen ein anhaltendes, von der kulturellen Norm abweichendes Muster in Wahrnehmung, Denken, Fühlen oder Beziehungsgestaltung, das zu Beeinträchtigungen im Alltag oder in Beziehungen führt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche psychiatrische oder psychotherapeutische Untersuchung gestellt, bei der das charakteristische Muster über einen längeren Zeitraum erfasst wird.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer langfristigen Psychotherapie, die auf das individuelle Beschwerdebild abgestimmt ist.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten, langfristigen therapeutischen Begleitung lässt sich bei vielen Betroffenen eine deutliche Besserung der Beschwerden erreichen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen?
Auffälligkeiten, die sich nicht eindeutig einem klassischen Persönlichkeitsstörungstyp zuordnen lassen.
Wodurch können sie entstehen?
Durch ein Zusammenspiel aus Veranlagung, belastenden Kindheitserfahrungen und Beziehungserfahrungen.
Wie äußern sie sich?
Durch ein anhaltendes, von der Norm abweichendes Muster in Wahrnehmung, Denken oder Beziehungsgestaltung.
Wie werden sie behandelt?
Durch eine langfristige, individuell abgestimmte Psychotherapie.
Weiterlesen
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert
Zustand nach mindestens zwei durchlebten depressiven Episoden, bei dem aktuell keine bedeutsamen depressiven Symptome mehr bestehen, wobei aufgrund des rezidivierenden Verlaufs weiterhin ein erhöhtes Risiko für erneute Episoden besteht.
Weiterlesen →Psyche & NervensystemTrance- und Besessenheitszustände
Dissoziative Störung, bei der Betroffene vorübergehend das Gefühl der eigenen Identität sowie die vollständige Kontrolle über Bewusstsein und Umgebungswahrnehmung verlieren, ohne dass eine körperliche oder kulturell erwartete religiöse Ursache vorliegt.
Weiterlesen →Psyche & NervensystemDissoziative Bewegungsstörungen
Dissoziative Störung, bei der Betroffene den teilweisen oder vollständigen Verlust der Fähigkeit erleben, Gliedmaßen oder andere Körperteile willkürlich zu bewegen, ohne dass eine ausreichende neurologische oder andere körperliche Ursache vorliegt.
Weiterlesen →Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen
Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.