Akute schizophreniforme psychotische Störung
Die akute schizophreniforme psychotische Störung ist eine plötzlich auftretende psychische Störung mit schizophrenieähnlichen Symptomen wie Wahn oder Halluzinationen, die im Unterschied zur eigentlichen Schizophrenie innerhalb weniger Wochen bis Monate vollständig abklingt.
Ursachen
Ein akuter, schwerer psychischer Belastungsfaktor oder eine Veranlagung zu psychotischen Episoden können eine plötzlich einsetzende, schizophrenieähnliche Symptomatik auslösen, ohne dass sich daraus eine dauerhafte Schizophrenie entwickeln muss.
Symptome
Betroffene entwickeln akut Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder eine ausgeprägte Denkstörung, häufig begleitet von einer starken emotionalen Beteiligung und Verwirrtheit.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die psychiatrische Untersuchung gestellt, wobei die rasche Entwicklung der Symptome sowie deren zu erwartendes Abklingen innerhalb weniger Monate charakteristisch sind.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer medikamentösen Behandlung der akuten Symptome sowie einer engmaschigen psychiatrischen Begleitung während der akuten Phase.
Verlauf und Prognose
Die Symptome klingen bei den meisten Betroffenen innerhalb weniger Wochen bis Monate vollständig ab. Bei einem Teil kann sich im weiteren Verlauf dennoch eine chronische psychotische Erkrankung entwickeln.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Akute schizophreniforme psychotische Störung: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine akute schizophreniforme psychotische Störung?
Eine plötzlich auftretende, schizophrenieähnliche Symptomatik, die innerhalb weniger Monate abklingt.
Worin unterscheidet sie sich von der Schizophrenie?
Die Symptome klingen im Unterschied zur Schizophrenie vollständig wieder ab.
Welche Symptome treten auf?
Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder eine ausgeprägte Denkstörung.
Wie wird sie behandelt?
Durch eine medikamentöse Behandlung und engmaschige psychiatrische Begleitung.
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