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Nervensystem & Gehirn

Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien

Multiple und bilaterale Syndrome der extrazerebralen hirnversorgenden Arterien bezeichnen eine gleichzeitige Durchblutungsstörung mehrerer, das Gehirn versorgender Arterien außerhalb des Schädels, etwa der Halsschlagadern beidseits.

Ursachen

Eine fortgeschrittene Arterienverkalkung, die mehrere hirnversorgende Arterien gleichzeitig betrifft, oder eine entzündliche Gefäßerkrankung können zu einer gleichzeitigen Durchblutungsstörung mehrerer Arterien führen.

Symptome

Betroffene entwickeln ausgedehnte neurologische Ausfälle, die mehrere Hirnregionen gleichzeitig betreffen können, sowie ein erhöhtes Risiko für wiederholte Schlaganfälle.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine Gefäßdarstellung aller hirnversorgenden Arterien gestellt, mit der sich das Ausmaß der Durchblutungsstörung in den verschiedenen Gefäßen beurteilen lässt.

Behandlung

Die Behandlung besteht in einer konsequenten Behandlung der Gefäßrisikofaktoren sowie, bei hochgradigen Verengungen, einer interventionellen oder operativen Wiedereröffnung der betroffenen Gefäße.

Verlauf und Prognose

Aufgrund der gleichzeitigen Beteiligung mehrerer Gefäße besteht ein erhöhtes Risiko für weitere Schlaganfälle. Eine konsequente Behandlung der Risikofaktoren kann dieses Risiko senken.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was sind multiple und bilaterale Syndrome der hirnversorgenden Arterien?

Eine gleichzeitige Durchblutungsstörung mehrerer, das Gehirn versorgender Arterien.

Wodurch entstehen sie?

Durch eine fortgeschrittene Arterienverkalkung oder eine entzündliche Gefäßerkrankung.

Welches Risiko besteht?

Ein erhöhtes Risiko für wiederholte Schlaganfälle.

Wie werden sie behandelt?

Durch Behandlung der Gefäßrisikofaktoren und gegebenenfalls Wiedereröffnung der betroffenen Gefäße.

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