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Kinder & Jugendliche

Zerebrale Übererregbarkeit des Neugeborenen

Die zerebrale Übererregbarkeit des Neugeborenen bezeichnet eine auffällig gesteigerte Erregbarkeit des Nervensystems in den ersten Lebenstagen, die sich durch vermehrte Unruhe, Zittern oder eine erhöhte Schreckhaftigkeit zeigt. Sie kann harmlose Ursachen haben, aber auch auf eine behandlungsbedürftige zugrunde liegende Störung hinweisen.

Ursachen

Mögliche Ursachen reichen von harmloseren Faktoren wie einer vorübergehenden Anpassungsstörung nach der Geburt bis zu ernsteren Ursachen wie einer Stoffwechselentgleisung, einem Entzug nach mütterlichem Substanzkonsum während der Schwangerschaft oder einer leichten Sauerstoffunterversorgung während der Geburt. Auch eine Infektion kann sich zunächst durch eine gesteigerte Erregbarkeit äußern.

Symptome

Typisch sind vermehrtes, schwer zu beruhigendes Schreien, ein feinschlägiges Zittern der Gliedmaßen, eine erhöhte Schreckhaftigkeit bei Berührung oder Geräuschen sowie Schlafstörungen. Von echten Krampfanfällen unterscheidet sich die Übererregbarkeit dadurch, dass sich die Symptome durch Festhalten oder Beruhigen meist unterbrechen lassen.

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Diagnostik

Die Diagnose stützt sich auf die genaue Beobachtung des kindlichen Verhaltens sowie die Krankengeschichte von Schwangerschaft und Geburt. Bei anhaltenden oder ausgeprägten Beschwerden werden ergänzend Blutuntersuchungen sowie gegebenenfalls eine Ableitung der Hirnströme zur Abgrenzung von echten Krampfanfällen durchgeführt.

Behandlung

Bei harmloseren Ursachen genügen häufig eine beruhigende, reizarme Umgebung sowie enger Körperkontakt zu den Eltern. Liegt eine zugrunde liegende Ursache wie eine Stoffwechselentgleisung oder ein Substanzentzug vor, wird diese gezielt behandelt.

Verlauf und Prognose

Bei harmloseren Ursachen bessert sich die Übererregbarkeit meist innerhalb weniger Tage bis Wochen von selbst. Bei zugrunde liegender ernsterer Ursache hängt der weitere Verlauf von deren rechtzeitiger Behandlung ab, weshalb eine sorgfältige Abklärung wichtig ist.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie zeigt sich eine zerebrale Übererregbarkeit?

Durch vermehrtes Schreien, feinschlägiges Zittern, erhöhte Schreckhaftigkeit und Schlafstörungen.

Wie unterscheidet sie sich von echten Krampfanfällen?

Die Symptome lassen sich meist durch Festhalten oder Beruhigen unterbrechen, was bei echten Krampfanfällen nicht der Fall ist.

Welche ernsteren Ursachen kommen infrage?

Etwa eine Stoffwechselentgleisung, ein Substanzentzug oder eine leichte Sauerstoffunterversorgung während der Geburt.

Was hilft bei harmloseren Ursachen?

Eine beruhigende, reizarme Umgebung sowie enger Körperkontakt zu den Eltern.

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