Ein Angebot von Personal Paramedic e.K. · DGUV-anerkannte Ausbildungsstätte (8.2018)
Verletzungen des Bewegungsapparats

Verstauchung (Distorsion)

Eine Verstauchung (Distorsion) entsteht, wenn ein Gelenk über seinen normalen Bewegungsspielraum hinaus verdreht wird — häufig am Sprunggelenk beim Umknicken. Bänder werden dabei überdehnt oder teilweise gerissen, der Knochen selbst bleibt intakt.

Erste Hilfe: die PECH-Regel

Pause: das Gelenk nicht bewegen lassen und die Belastung sofort stoppen. Eis: Kühlen, aber nie direkt auf die Haut (Tuch dazwischen), um Erfrierungen zu vermeiden. Compression: Ein Kompressionsverband sollte nur anlegen, wer darin geübt ist; sein Nutzen ist für Ersthelfer nicht belegt. Hochlagern: das betroffene Gelenk über Herzhöhe lagern, um die Schwellung zu begrenzen.

Wann zum Arzt?

Bei starken Schmerzen, ausgeprägter Schwellung, sichtbarer Fehlstellung, fehlender Belastbarkeit oder wenn sich die Beschwerden nach ein bis zwei Tagen nicht bessern, sollte ärztlich abgeklärt werden, um einen Bruch oder einen vollständigen Bänderriss auszuschließen.

Weiterführende Informationen der Organisationen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie unterscheide ich eine Verstauchung von einem Bruch?

Sicher nur durch Röntgen — im Zweifel wie einen Bruch behandeln (ruhigstellen, nicht belasten, kühlen) und bei anhaltenden Beschwerden ärztlich abklären lassen.

Wie lange sollte gekühlt werden?

In den ersten ein bis zwei Tagen mehrmals täglich für jeweils etwa 15 bis 20 Minuten, mit ausreichend Pausen dazwischen und stets mit einem Tuch als Schutz vor direktem Hautkontakt.

Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen

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