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Anatomie & Körperfunktionen

Verdauungssystem

Das Verdauungssystem zerlegt Nahrung in Bestandteile, die der Körper aufnehmen und verwerten kann, und scheidet Unverdauliches wieder aus. Es reicht von der Mundhöhle über Speiseröhre, Magen und Darm bis zum After, ergänzt durch Verdauungsdrüsen wie Leber und Bauchspeicheldrüse.

Der Weg der Nahrung

Im Mund wird Nahrung zerkleinert und mit Speichel vermischt, über die Speiseröhre gelangt sie in den Magen, wo Magensäure und Enzyme die Verdauung beginnen. Im Dünndarm werden Nährstoffe ins Blut aufgenommen, im Dickdarm wird dem Rest Wasser entzogen, bevor er ausgeschieden wird.

Beteiligte Organe

Die Leber produziert Gallenflüssigkeit für die Fettverdauung und übernimmt zahlreiche Stoffwechselaufgaben, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liefert Verdauungsenzyme und das für den Blutzucker wichtige Hormon Insulin (siehe Diabetes mellitus).

Häufige Beschwerden

Sodbrennen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung sind häufig und meist harmlos-vorübergehend. Anhaltende, starke oder blutige Beschwerden — etwa bei Gastritis oder Reizdarmsyndrom — sollten ärztlich abgeklärt werden.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Verdauung einer Mahlzeit?

Je nach Zusammensetzung typischerweise etwa 24 bis 72 Stunden vom Verzehr bis zur vollständigen Ausscheidung — sehr individuell und von der Nahrung abhängig.

Wann sollten Bauchschmerzen ärztlich abgeklärt werden?

Bei plötzlich einsetzenden, sehr starken Schmerzen, Blut im Stuhl oder Erbrochenem, hohem Fieber oder anhaltenden Beschwerden über mehrere Tage sollte zeitnah ärztlicher Rat eingeholt werden.

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