Vanadiummangel
Vanadium ist ein Spurenelement, das in Tieren für Wachstum und Stoffwechsel gebraucht wird. Beim Menschen ist unklar, ob es lebensnotwendig ist. Ein Mangel wurde bei Menschen bisher nicht sicher nachgewiesen. Der Begriff findet sich vor allem in Klassifikationen von Ernährungsstörungen.
Ursachen
Vanadium ist in vielen Lebensmitteln in geringen Mengen enthalten, etwa in Pilzen, Schalentieren, Petersilie, Getreide und Gewürzen. Ein Mangel durch die Nahrung ist nicht bekannt. Denkbar wäre er bei sehr einseitiger dauerhafter Ernährung oder künstlicher Ernährung ohne Spurenelemente.
Symptome
Belegte Krankheitszeichen eines Mangels beim Menschen gibt es nicht. In Tierversuchen wurden Wachstumsstörungen und Veränderungen von Knochen und Blutfetten beobachtet. Eine Vergiftung durch zu viel Vanadium kann dagegen Magen-Darm-Beschwerden und grünliche Zunge verursachen.
Diagnostik
Es gibt keinen etablierten Test für den Vanadiumstatus im Alltag. Bei Verdacht auf Mangelernährung werden Ernährung und Blutwerte insgesamt beurteilt.
Behandlung
Eine spezifische Behandlung ist nicht erforderlich. Eine abwechslungsreiche Ernährung deckt den Bedarf. Vanadium-Nahrungsergänzungsmittel, die oft zur Blutzuckersenkung oder für Muskelaufbau beworben werden, sind nicht als wirksam belegt und können schaden.
Verlauf und Prognose
Bei normaler Ernährung ist keine Beeinträchtigung zu erwarten. Wichtiger ist die ausreichende Versorgung mit gesicherten Nährstoffen. Bei Fragen zu Nahrungsergänzung berät die Ärztin oder der Arzt.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Braucht der Mensch Vanadium?
Das ist nicht gesichert.
Gibt es typische Mangelzeichen?
Nein, beim Menschen sind sie nicht belegt.
Helfen Vanadium-Präparate?
Ein Nutzen ist nicht belegt, sie können schaden.
Wo kommt es vor?
In geringen Mengen in Pilzen, Schalentieren, Getreide und Gewürzen.
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