Umweltbedingte Hyperthermie beim Neugeborenen
Die umweltbedingte Hyperthermie beim Neugeborenen ist eine Überhitzung des Körpers, die durch äußere Wärmeeinwirkung entsteht, etwa durch zu warme Kleidung, zu viele Decken oder eine hohe Umgebungstemperatur. Sie unterscheidet sich von einer fieberhaften Erkrankung dadurch, dass keine Infektion zugrunde liegt.
Ursachen
Neugeborene können ihre Körpertemperatur noch nicht so wirksam regulieren wie ältere Kinder und überhitzen daher leichter bei zu warmer Kleidung, zu vielen Decken oder einer zu hohen Raumtemperatur.
Symptome
Betroffene Neugeborene zeigen eine erhöhte Körpertemperatur, eine gerötete, feuchte Haut, Unruhe oder eine ungewöhnliche Schläfrigkeit.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die Messung der Körpertemperatur sowie die Beurteilung der Umgebungsbedingungen gestellt. Eine infektiöse Ursache wird durch die körperliche Untersuchung sowie bei Bedarf weiterführende Tests ausgeschlossen.
Behandlung
Die Behandlung besteht im Entfernen überschüssiger Kleidung und Decken sowie einer Anpassung der Umgebungstemperatur. Nach der Abkühlung normalisiert sich die Körpertemperatur meist rasch.
Verlauf und Prognose
Mit einer zügigen Anpassung der äußeren Bedingungen normalisiert sich die Körpertemperatur meist innerhalb kurzer Zeit. Die Prognose ist sehr gut.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Umweltbedingte Hyperthermie beim Neugeborenen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wodurch entsteht die umweltbedingte Hyperthermie?
Durch äußere Wärmeeinwirkung, etwa zu warme Kleidung, zu viele Decken oder eine hohe Umgebungstemperatur.
Wie unterscheidet sie sich von Fieber?
Es liegt keine Infektion zugrunde.
Welche Anzeichen können auftreten?
Erhöhte Körpertemperatur, gerötete, feuchte Haut, Unruhe oder Schläfrigkeit.
Wie wird die Überhitzung behandelt?
Durch Entfernen überschüssiger Kleidung und Decken sowie Anpassung der Umgebungstemperatur.
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