Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen
Die umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen ist eine deutlich verzögerte Entwicklung der Bewegungskoordination bei ansonsten regelrechter geistiger Entwicklung, ohne dass eine erkennbare körperliche Ursache wie eine Lähmung vorliegt.
Ursachen
Eine erbliche Veranlagung sowie eine veränderte Reifung der für die Bewegungskoordination zuständigen Hirnareale gelten als begünstigende Faktoren, ohne dass eine körperliche Erkrankung als Ursache nachweisbar ist.
Symptome
Betroffene Kinder zeigen eine auffällige Ungeschicklichkeit bei alltäglichen Bewegungsabläufen, etwa beim Anziehen, Schreiben oder Sport, die deutlich hinter dem für das Alter üblichen Entwicklungsstand zurückbleibt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine standardisierte motorische Testung sowie den Ausschluss körperlicher Ursachen, etwa einer neurologischen Erkrankung, gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer gezielten Ergotherapie und motorischen Förderung, die auf die alltagsrelevanten Bewegungsabläufe abgestimmt ist.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen, gezielten Förderung lassen sich die motorischen Fähigkeiten bei vielen betroffenen Kindern deutlich verbessern, auch wenn eine gewisse Ungeschicklichkeit teilweise bestehen bleiben kann.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen?
Eine deutlich verzögerte Entwicklung der Bewegungskoordination ohne erkennbare körperliche Ursache.
Wie äußert sie sich?
Durch eine auffällige Ungeschicklichkeit bei alltäglichen Bewegungsabläufen.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine standardisierte motorische Testung und Ausschluss körperlicher Ursachen.
Wie wird sie behandelt?
Durch gezielte Ergotherapie und motorische Förderung.
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