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Kinder & Jugendliche

Tracheobronchiale Blutung beim Neugeborenen

Die tracheobronchiale Blutung beim Neugeborenen ist eine Blutung in Luftröhre und Bronchien, die sich in den ersten Lebenstagen zeigt. Sie tritt vor allem bei Kindern mit einer schwierigen Anpassung nach der Geburt auf und kann ein Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung von Lunge oder Kreislauf sein.

Ursachen

Die Blutung entsteht durch eine Schädigung der empfindlichen Schleimhaut der Atemwege, häufig im Zusammenhang mit einer Sauerstoffunterversorgung, einer Infektion oder einer künstlichen Beatmung der noch unreifen Lunge. Auch eine Gerinnungsstörung kann eine Blutung begünstigen.

Symptome

Typisch ist blutig tingiertes Sekret beim Absaugen der Atemwege, teils begleitet von einer erschwerten Atmung. Bei ausgeprägter Blutung kann sich der Zustand des Kindes rasch verschlechtern.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch die direkte Beobachtung des blutigen Sekrets beim Absaugen der Atemwege gestellt. Ergänzend werden Blutgerinnung, Blutbild und eine Bildgebung der Lunge untersucht, um die zugrunde liegende Ursache zu klären.

Behandlung

Die Behandlung erfolgt intensivmedizinisch mit einer schonenden Atemunterstützung sowie der gezielten Behandlung der zugrunde liegenden Ursache, etwa einer Infektion oder Gerinnungsstörung. Bei ausgeprägtem Blutverlust kann eine Bluttransfusion notwendig werden.

Verlauf und Prognose

Bei rechtzeitiger Behandlung der zugrunde liegenden Ursache bessert sich die Blutung bei den meisten Kindern innerhalb weniger Tage. Eine ausgeprägte Blutung stellt jedoch einen ernst zu nehmenden Zustand dar, der eine engmaschige intensivmedizinische Überwachung erfordert.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Woran zeigt sich eine tracheobronchiale Blutung?

An blutig tingiertem Sekret beim Absaugen der Atemwege.

Welche Ursachen kommen infrage?

Eine Sauerstoffunterversorgung, eine Infektion, eine künstliche Beatmung der unreifen Lunge oder eine Gerinnungsstörung.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Durch die direkte Beobachtung des blutigen Sekrets sowie ergänzende Untersuchungen von Gerinnung und Lunge.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Intensivmedizinisch mit schonender Atemunterstützung und gezielter Behandlung der zugrunde liegenden Ursache.

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