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Vergiftungen

Toxische Wirkung von Metallen

Die toxische Wirkung von Metallen umfasst akute oder chronische Vergiftungen durch die Aufnahme giftiger Metalle wie Blei, Quecksilber, Arsen oder Cadmium, die über die Nahrung, die Atemwege oder die Haut in den Körper gelangen können. Während akute Vergiftungen meist durch Unfälle entstehen, resultiert die chronische Form häufig aus einer langjährigen beruflichen oder umweltbedingten Belastung.

Ursachen

Akute Vergiftungen entstehen meist durch versehentliches Verschlucken oder eine unerkannte Kontamination von Lebensmitteln oder Wasser, chronische Belastungen dagegen häufig durch berufliche Exposition in der Metallverarbeitung, im Bergbau oder durch belastete Umgebungen. Jedes Metall hat dabei ein eigenes, charakteristisches Schädigungsmuster im Körper.

Symptome

Akute Vergiftungen äußern sich meist mit Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und, je nach betroffenem Metall, spezifischen Beschwerden wie einem metallischen Geschmack oder neurologischen Symptomen. Chronische Belastungen entwickeln sich schleichend mit unspezifischen Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder, im fortgeschrittenen Stadium, Schädigungen von Nerven, Nieren oder Blutbildung.

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Diagnostik

Die Diagnose erfolgt durch den Nachweis des jeweiligen Metalls im Blut, Urin oder, bei Bedarf, in Haarproben. Die Arbeits- und Umweltanamnese sowie die Erhebung der Beschwerden liefern zusätzliche Hinweise auf die Ursache und das Ausmaß der Belastung.

Behandlung

Die wichtigste Maßnahme ist die sofortige Beendigung der weiteren Aufnahme des Metalls. Je nach betroffenem Metall und Schwere der Vergiftung kann eine spezielle Behandlung mit bindenden Medikamenten eingesetzt werden, die das Metall binden und dessen Ausscheidung aus dem Körper fördern.

Verlauf und Prognose

Bei rechtzeitiger Beendigung der Exposition und, falls nötig, gezielter Behandlung ist die Prognose bei den meisten akuten Vergiftungen gut. Chronische Belastungen können dagegen zu bleibenden Organschäden führen, insbesondere wenn sie über lange Zeit unerkannt bleiben.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Welche Metalle sind besonders häufig für Vergiftungen verantwortlich?

Unter anderem Blei, Quecksilber, Arsen und Cadmium.

Wie unterscheidet sich eine akute von einer chronischen Metallvergiftung?

Die akute Form entsteht meist durch Unfälle, die chronische Form durch langjährige, häufig unerkannte Belastung.

Wie wird eine Metallvergiftung nachgewiesen?

Durch den Nachweis des Metalls im Blut, Urin oder in Haarproben.

Welche Behandlung kommt bei ausgeprägter Vergiftung infrage?

Spezielle bindende Medikamente, die das Metall binden und dessen Ausscheidung fördern.

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