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Herz & Kreislauf

Supraventrikuläre Tachykardie

Die supraventrikuläre Tachykardie ist ein plötzlich einsetzender, schneller Herzschlag, dessen elektrischer Ursprung oberhalb der Herzkammern liegt. Sie tritt anfallsartig auf und verläuft in den meisten Fällen gutartig, kann aber als sehr belastend empfunden werden.

Ursachen

Eine zusätzliche elektrische Leitungsbahn oder ein kreisender Erregungsmechanismus im Bereich der Vorhöfe führt zu einem plötzlich einsetzenden, schnellen Herzschlag. Koffein, Stress oder Schlafmangel können einen Anfall begünstigen.

Symptome

Betroffene verspüren einen plötzlich einsetzenden, schnellen und meist regelmäßigen Herzschlag, häufig begleitet von Herzklopfen, Schwindel oder einem Engegefühl in der Brust. Der Anfall endet meist ebenso plötzlich, wie er begonnen hat.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch ein Elektrokardiogramm während eines Anfalls gestellt. Bei seltenen Anfällen kann ein Langzeit-Elektrokardiogramm oder ein Ereignisrekorder zum Nachweis eingesetzt werden.

Behandlung

Ein akuter Anfall kann oft durch bestimmte Manöver wie Pressen oder kaltes Wasser im Gesicht beendet werden. Bei häufigen oder belastenden Anfällen kommen Medikamente oder eine Verödungsbehandlung der auslösenden Leitungsbahn infrage.

Verlauf und Prognose

Die Prognose ist bei den meisten Betroffenen sehr gut. Mit einer Verödungsbehandlung lässt sich die Erkrankung bei einem großen Teil der Betroffenen dauerhaft heilen.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine supraventrikuläre Tachykardie?

Ein plötzlich einsetzender, schneller Herzschlag, der oberhalb der Herzkammern entsteht.

Ist diese Herzrhythmusstörung gefährlich?

Sie verläuft in den meisten Fällen gutartig.

Was kann einen Anfall beenden?

Bestimmte Manöver wie Pressen oder kaltes Wasser im Gesicht.

Wie wird die Erkrankung langfristig behandelt?

Bei häufigen Anfällen durch Medikamente oder eine Verödungsbehandlung.

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