Striae (Dehnungsstreifen)
Bei Striae (Dehnungsstreifen) reißen feine Fasern in der mittleren Hautschicht, wenn sich die Haut schneller dehnt, als sie mitwachsen kann.
Wie Striae entstehen
Dehnt sich die Haut in kurzer Zeit deutlich, etwa durch Wachstum, Gewichtszunahme oder Schwangerschaft, können feine elastische Fasern in der mittleren Hautschicht reißen — an dieser Stelle bilden sich dann die typischen Streifen.
Wann Striae besonders häufig auftreten
Ein rasches Wachstum in der Pubertät, eine Schwangerschaft sowie schnelle Gewichtsveränderungen zählen zu den häufigsten Anlässen für die Entstehung von Striae.
Typische Beschwerden
Zunächst rötlich-violette, später silbrig-weiße, streifenförmige Hautveränderungen, meist an Bauch, Hüften, Oberschenkeln oder Brust, sind typisch für Striae.
Wie die Diagnose gestellt wird
Das typische Erscheinungsbild der streifenförmigen Hautveränderungen führt meist direkt zur Diagnose, ohne dass weitere Untersuchungen notwendig sind.
Behandlungsansätze
Frische, rötlich-violette Striae lassen sich mit regelmäßiger Hautpflege in ihrer Auffälligkeit etwas mildern — ältere, silbrig-weiße Streifen bilden sich in der Regel nicht mehr vollständig zurück, können aber optisch unauffälliger werden.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Striae?
Streifenförmige Hautveränderungen durch schnelle Dehnung der Haut.
Wann treten Striae besonders häufig auf?
Bei rasantem Wachstum, in der Schwangerschaft oder bei schnellen Gewichtsveränderungen.
Verschwinden Striae wieder?
Frische Striae können sich etwas abmildern, ältere silbrig-weiße Streifen bleiben in der Regel dauerhaft sichtbar.
Sind Striae gefährlich?
Nein, sie sind harmlos und rein kosmetischer Natur.
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