Störungen der Geschlechtsidentität
Störungen der Geschlechtsidentität bezeichnen ein anhaltendes Unbehagen mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht, verbunden mit dem Wunsch, entsprechend dem selbst empfundenen Geschlecht zu leben und anerkannt zu werden.
Ursachen
Die genaue Entstehung ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Diskutiert werden ein Zusammenspiel biologischer Faktoren während der frühen Entwicklung sowie psychosoziale Einflüsse, ohne dass eine einzelne Ursache belegt ist.
Symptome
Betroffene verspüren ein anhaltendes, oft schon in der Kindheit oder Jugend beginnendes Unbehagen mit dem zugewiesenen Geschlecht sowie den Wunsch, im empfundenen Geschlecht zu leben.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch ein ausführliches Gespräch mit einer auf dieses Thema spezialisierten Fachperson gestellt, bei dem die Anhaltendauer und Ausprägung des Unbehagens erfasst werden.
Behandlung
Die Begleitung richtet sich individuell nach den Bedürfnissen der betroffenen Person und kann eine psychotherapeutische Unterstützung, eine hormonelle Behandlung sowie gegebenenfalls geschlechtsangleichende Maßnahmen umfassen.
Verlauf und Prognose
Mit einer an die individuellen Bedürfnisse angepassten Begleitung berichten viele Betroffene über eine deutliche Verbesserung ihres Wohlbefindens.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Störungen der Geschlechtsidentität: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Störungen der Geschlechtsidentität?
Ein anhaltendes Unbehagen mit dem zugewiesenen Geschlecht, verbunden mit dem Wunsch, im empfundenen Geschlecht zu leben.
Wann beginnt dieses Unbehagen häufig?
Oft schon in der Kindheit oder Jugend.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch ein ausführliches Gespräch mit einer spezialisierten Fachperson.
Welche Unterstützung gibt es?
Psychotherapeutische Begleitung, hormonelle Behandlung und gegebenenfalls geschlechtsangleichende Maßnahmen.
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