Staphylococcal scalded skin syndrome (SSS-Syndrom)
Das Staphylococcal scalded skin syndrome, kurz SSS-Syndrom, ist eine durch bakterielle Giftstoffe ausgelöste, großflächige Ablösung der obersten Hautschicht. Das Erscheinungsbild ähnelt einer Verbrühung und betrifft überwiegend Säuglinge und Kleinkinder.
Ursachen
Bestimmte Staphylokokken-Stämme bilden ein Gift, das die Verbindung zwischen den Zellen der obersten Hautschicht auflöst. Die eigentliche Infektion kann dabei an einer entfernten Körperstelle liegen, während das Gift über den Blutkreislauf die gesamte Haut erreicht.
Symptome
Kennzeichnend ist eine plötzlich einsetzende Rötung der Haut mit anschließender großflächiger, schmerzhafter Ablösung der obersten Hautschicht, begleitet von Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch das charakteristische klinische Erscheinungsbild sowie einen Erregernachweis an der ursprünglichen Infektionsquelle gestellt.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt stationär mit einer gezielten antibiotischen Therapie sowie einer sorgfältigen Wundversorgung der abgelösten Hautareale, ähnlich der Behandlung einer Verbrühung.
Verlauf und Prognose
Mit einer rechtzeitigen Behandlung heilt die Haut bei Kindern meist folgenlos innerhalb weniger Wochen ab.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Staphylococcal scalded skin syndrome (SSS-Syndrom): Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist das SSS-Syndrom?
Eine durch bakterielle Giftstoffe ausgelöste, großflächige Ablösung der obersten Hautschicht.
Wer ist überwiegend betroffen?
Säuglinge und Kleinkinder.
Wie entsteht die Hautablösung?
Durch ein Gift bestimmter Staphylokokken-Stämme, das die Zellverbindungen der Oberhaut auflöst.
Wie wird das SSS-Syndrom behandelt?
Stationär durch antibiotische Therapie und sorgfältige Wundversorgung.
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