Sepsis beim Neugeborenen durch Staphylococcus aureus
Die Sepsis beim Neugeborenen durch Staphylococcus aureus ist eine schwere bakterielle Blutvergiftung, bei der sich dieses Bakterium im Blutkreislauf des Neugeborenen ausbreitet. Sie tritt häufig im Zusammenhang mit Hautinfektionen oder über einen Gefäßzugang auf und erfordert eine zügige antibiotische Behandlung.
Ursachen
Die Erreger gelangen meist über eine Eintrittspforte an der Haut, etwa eine kleine Wunde oder den Nabelbereich, oder über einen liegenden Gefäßzugang in den Blutkreislauf des Neugeborenen. Besonders gefährdet sind früh geborene oder anderweitig geschwächte Neugeborene.
Symptome
Betroffene Neugeborene zeigen häufig Fieber oder eine erniedrigte Körpertemperatur, eine Trinkschwäche, eine auffällige Blässe oder Marmorierung der Haut sowie eine allgemeine Verschlechterung des Zustands.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine Blutkultur gestellt, mit der die Erreger im Blut nachgewiesen werden können. Ergänzend werden Entzündungswerte im Blut sowie, je nach klinischem Bild, weitere Untersuchungen zur Suche nach der Eintrittspforte durchgeführt.
Behandlung
Die Behandlung erfolgt zügig mit einer gezielten intravenösen Antibiotikatherapie, die möglichst rasch nach der Blutabnahme begonnen wird. Zusätzlich wird der Kreislauf des Neugeborenen intensivmedizinisch überwacht und unterstützt.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung ist die Prognose für die meisten Neugeborenen gut. Eine verzögerte Behandlung kann zu einem schweren, lebensbedrohlichen Verlauf führen, weshalb eine rasche Diagnostik entscheidend ist.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Sepsis beim Neugeborenen durch Staphylococcus aureus: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Wie gelangt der Erreger in den Blutkreislauf?
Meist über eine Eintrittspforte an der Haut oder über einen liegenden Gefäßzugang.
Welche Anzeichen können auftreten?
Fieber oder erniedrigte Körpertemperatur, Trinkschwäche, Blässe oder Marmorierung der Haut.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch eine Blutkultur mit Nachweis der Erreger.
Wie wird die Sepsis behandelt?
Durch eine zügige, gezielte intravenöse Antibiotikatherapie.
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