Raynaud-Syndrom
Beim Raynaud-Syndrom verengen sich die kleinen Blutgefäße an Fingern oder Zehen anfallsartig, meist ausgelöst durch Kälte oder Stress, wodurch sich die betroffenen Bereiche vorübergehend verfärben.
Was beim Raynaud-Syndrom passiert
Bei einem Anfall verengen sich die kleinen Blutgefäße an Fingern oder Zehen stärker als üblich, wodurch die Durchblutung vorübergehend deutlich vermindert ist.
Wie sich ein Anfall typischerweise zeigt
Die betroffenen Finger oder Zehen werden zunächst weiß, dann oft bläulich und beim Wiedereinsetzen der Durchblutung gerötet, häufig begleitet von Kribbeln oder leichten Schmerzen.
Was primäres von sekundärem Raynaud-Syndrom unterscheidet
Beim primären Raynaud-Syndrom liegt keine zugrunde liegende Erkrankung vor und der Verlauf ist meist harmlos — beim sekundären Raynaud-Syndrom steckt eine andere Erkrankung, häufig eine Bindegewebserkrankung, dahinter.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die typische Beschreibung der Anfälle liefert meist den entscheidenden Hinweis — weitere Untersuchungen helfen, ein zugrunde liegendes sekundäres Raynaud-Syndrom auszuschließen.
Behandlungsansätze
Schutz vor Kälte, das Vermeiden bekannter Auslöser sowie bei ausgeprägten Beschwerden durchblutungsfördernde Medikamente zählen zu den wichtigsten Maßnahmen — beim sekundären Raynaud-Syndrom steht zusätzlich die Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung im Vordergrund.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Raynaud-Syndrom: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was passiert beim Raynaud-Syndrom?
Die kleinen Blutgefäße an Fingern oder Zehen verengen sich anfallsartig.
Was ist der Unterschied zwischen primärem und sekundärem Raynaud-Syndrom?
Beim primären liegt keine zugrunde liegende Erkrankung vor, beim sekundären schon, häufig eine Bindegewebserkrankung.
Was löst einen Anfall häufig aus?
Kälte oder Stress.
Wie sieht die Behandlung aus?
Vor allem Schutz vor Kälte und Vermeiden von Auslösern, gegebenenfalls durchblutungsfördernde Medikamente.
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