Pyodermie
Die Pyodermie ist ein Sammelbegriff für eitrige bakterielle Infektionen der Haut, die in Tiefe und Ausdehnung stark variieren können. Sie reichen von oberflächlichen Infektionen bis zu tieferliegenden, ausgedehnten Entzündungen.
Ursachen
Bakterien, überwiegend Staphylokokken oder Streptokokken, dringen über kleine Hautverletzungen oder vorgeschädigte Haut ein und verursachen eine eitrige Entzündungsreaktion. Ein geschwächtes Immunsystem oder vorbestehende Hauterkrankungen begünstigen die Entstehung.
Symptome
Die Beschwerden reichen von kleinen, eitergefüllten Pusteln bis zu ausgedehnten, schmerzhaften, geröteten Hautarealen, je nach Tiefe und Ausdehnung der Infektion.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung gestellt. Bei ausgedehntem oder schwer verlaufendem Befall kann eine Erregerbestimmung aus dem Wundsekret sinnvoll sein.
Behandlung
Die Behandlung besteht in lokaler oder, bei ausgedehntem Befall, systemischer antibiotischer Therapie sowie einer sorgfältigen Hautpflege und Hygiene.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung heilen die meisten Pyodermien gut ab. Bei wiederkehrenden Infektionen sollte eine begünstigende Grunderkrankung abgeklärt werden.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Pyodermie: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Pyodermie?
Ein Sammelbegriff für eitrige bakterielle Hautinfektionen.
Welche Erreger sind häufig beteiligt?
Überwiegend Staphylokokken oder Streptokokken.
Wie unterscheiden sich die Verläufe?
Sie reichen von kleinen Pusteln bis zu ausgedehnten, tieferen Entzündungen.
Wie wird eine Pyodermie behandelt?
Durch lokale oder systemische antibiotische Therapie und sorgfältige Hautpflege.
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