Postoperativer Darmverschluss
Der postoperative Darmverschluss ist eine vorübergehende Lähmung der Darmbewegung, die nach einer Bauchoperation auftreten kann und den Transport des Darminhalts blockiert. Er ist eine häufige, meist selbstlimitierende Komplikation nach abdominellen Eingriffen.
Stand: 16. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die operative Manipulation des Darms sowie eine begleitende Entzündungsreaktion im Bauchraum führen zu einer vorübergehenden Lähmung der Darmmuskulatur, wodurch der normale Weitertransport des Darminhalts unterbrochen wird.
Symptome
Betroffene zeigen einen geblähten Bauch, ausbleibenden Stuhlgang und Windabgang sowie Übelkeit und Erbrechen in den Tagen nach der Operation.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung mit fehlenden Darmgeräuschen sowie eine Röntgenuntersuchung des Bauchraums gestellt, mit der sich geblähte Darmschlingen darstellen lassen.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer vorübergehenden Nahrungskarenz, ausreichender Flüssigkeitszufuhr sowie Maßnahmen zur Anregung der Darmtätigkeit, etwa frühzeitiger Mobilisation.
Verlauf und Prognose
Bei den meisten Betroffenen normalisiert sich die Darmtätigkeit innerhalb weniger Tage nach der Operation von selbst wieder.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein postoperativer Darmverschluss?
Eine vorübergehende Lähmung der Darmbewegung nach einer Bauchoperation.
Welche Beschwerden sind typisch?
Ein geblähter Bauch, ausbleibender Stuhlgang sowie Übelkeit und Erbrechen.
Wie wird die Darmtätigkeit angeregt?
Durch frühzeitige Mobilisation nach der Operation.
Wie lange dauert die Erholung meist?
Wenige Tage nach der Operation.
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