Pica im Kindesalter
Pica im Kindesalter ist ein anhaltender Verzehr nicht nahrhafter Substanzen wie Erde, Papier oder Farbe, der über das für das Alter übliche, vorübergehende Erkundungsverhalten kleiner Kinder deutlich hinausgeht.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Ein Nährstoffmangel, etwa ein Eisenmangel, eine Entwicklungsverzögerung oder psychosoziale Belastungsfaktoren können zur Entstehung eines anhaltenden Verzehrs nicht nahrhafter Substanzen beitragen.
Symptome
Betroffene Kinder verzehren wiederholt nicht nahrhafte Substanzen wie Erde, Papier, Haare oder Farbe, was über das übliche Erkundungsverhalten von Kleinkindern deutlich hinausgeht und gesundheitliche Folgen wie eine Vergiftung haben kann.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine kinderärztliche oder kinderpsychiatrische Untersuchung gestellt, bei der ein zugrunde liegender Nährstoffmangel abgeklärt wird.
Behandlung
Die Behandlung besteht im Ausgleich eines festgestellten Nährstoffmangels sowie einer verhaltenstherapeutischen Begleitung unter Einbeziehung der Familie.
Verlauf und Prognose
Mit einer gezielten Behandlung der zugrunde liegenden Ursache bessert sich das Verhalten bei den meisten betroffenen Kindern.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist Pica im Kindesalter?
Ein anhaltender Verzehr nicht nahrhafter Substanzen wie Erde, Papier oder Farbe.
Wodurch kann es entstehen?
Durch einen Nährstoffmangel, eine Entwicklungsverzögerung oder psychosoziale Belastung.
Welche Folgen kann es haben?
Gesundheitliche Folgen wie eine Vergiftung durch die verzehrten Substanzen.
Wie wird Pica im Kindesalter behandelt?
Durch Ausgleich eines Nährstoffmangels und verhaltenstherapeutische Begleitung.
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