Pathologisches Spielen
Das pathologische Spielen ist ein wiederholtes, nicht kontrollierbares Glücksspielverhalten, das trotz erheblicher negativer Folgen für Finanzen, Beruf und soziale Beziehungen fortgesetzt wird.
Ursachen
Eine Veränderung im Belohnungssystem des Gehirns, eine erbliche Veranlagung sowie psychosoziale Faktoren wie Stress oder ein früher Kontakt mit Glücksspielen begünstigen die Entstehung eines pathologischen Spielverhaltens.
Symptome
Betroffene verspüren einen starken, kaum kontrollierbaren Drang zu spielen, setzen zunehmend höhere Beträge ein und spielen trotz wiederholter Verluste und daraus resultierender finanzieller, beruflicher oder familiärer Probleme weiter.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch ein ausführliches suchtmedizinisches oder psychiatrisches Gespräch gestellt, bei dem Ausmaß, Kontrollverlust und Folgen des Spielverhaltens erfasst werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer suchtspezifischen Verhaltenstherapie, häufig ergänzt durch eine Schuldenberatung sowie den Ausschluss von der Teilnahme an Glücksspielangeboten.
Verlauf und Prognose
Mit einer konsequenten Behandlung lässt sich das Spielverhalten bei vielen Betroffenen kontrollieren, wobei ein Rückfallrisiko dauerhaft bestehen bleibt.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Pathologisches Spielen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist pathologisches Spielen?
Ein wiederholtes, nicht kontrollierbares Glücksspielverhalten trotz erheblicher negativer Folgen.
Wodurch wird es begünstigt?
Durch eine Veränderung im Belohnungssystem des Gehirns, erbliche Veranlagung und psychosoziale Faktoren.
Welche Folgen kann es haben?
Erhebliche finanzielle, berufliche und familiäre Probleme.
Wie wird pathologisches Spielen behandelt?
Durch suchtspezifische Verhaltenstherapie und Schuldenberatung.
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