Pathologische Brandstiftung (Pyromanie)
Die pathologische Brandstiftung, auch Pyromanie genannt, ist ein wiederholter, nicht kontrollierbarer Drang, Feuer zu legen, ohne dass ein erkennbares Motiv wie finanzieller Gewinn, Rache oder ein politisches Ziel vorliegt.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Die genaue Ursache der pathologischen Brandstiftung ist nicht abschließend geklärt. Vermutet wird eine Fehlregulation der Impulskontrolle, häufig verbunden mit einer starken Faszination für Feuer.
Symptome
Betroffene verspüren vor der Tat eine zunehmende innere Anspannung, die sich durch das Legen des Feuers löst, gefolgt von einem Gefühl der Erleichterung oder Befriedigung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch ein ausführliches forensisch-psychiatrisches Gespräch gestellt, bei dem andere mögliche Motive für die Brandstiftung ausgeschlossen werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer spezialisierten Verhaltenstherapie, die auf die zugrunde liegende Impulskontrollstörung abzielt.
Verlauf und Prognose
Ohne Behandlung besteht ein hohes Risiko wiederholter Brandstiftungen. Mit einer konsequenten therapeutischen Behandlung lässt sich das Verhalten bei einem Teil der Betroffenen kontrollieren.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist pathologische Brandstiftung?
Ein wiederholter, nicht kontrollierbarer Drang, Feuer zu legen, ohne erkennbares Motiv.
Was passiert vor der Tat?
Eine zunehmende innere Anspannung, die sich durch das Feuerlegen löst.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch ein forensisch-psychiatrisches Gespräch mit Ausschluss anderer Motive.
Wie wird pathologische Brandstiftung behandelt?
Durch eine spezialisierte Verhaltenstherapie.
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