Organische affektive Störungen
Organische affektive Störungen sind depressive oder manische Verstimmungen, die durch eine nachweisbare körperliche Erkrankung des Gehirns oder eine andere körperliche Krankheit verursacht werden.
Ursachen
Ein Schlaganfall, ein Hirntumor, eine hormonelle Erkrankung oder eine schwere körperliche Erkrankung können durch eine direkte Beeinflussung der Hirnfunktion eine Stimmungsstörung auslösen.
Symptome
Betroffene entwickeln eine depressive oder manische Verstimmung, deren zeitlicher Zusammenhang mit einer körperlichen Erkrankung im Vordergrund steht, im Unterschied zu einer eigenständigen psychiatrischen Grunderkrankung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche körperliche und neurologische Untersuchung gestellt, bei der die zugrunde liegende körperliche Ursache identifiziert wird.
Behandlung
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden körperlichen Ursache, ergänzt durch eine symptomatische stimmungsstabilisierende Behandlung bei ausgeprägten Beschwerden.
Verlauf und Prognose
Mit einer erfolgreichen Behandlung der körperlichen Grunderkrankung bessert sich die Stimmungsstörung bei vielen Betroffenen deutlich.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Organische affektive Störungen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind organische affektive Störungen?
Depressive oder manische Verstimmungen, die durch eine körperliche Erkrankung verursacht werden.
Wodurch können sie entstehen?
Durch einen Schlaganfall, einen Hirntumor, eine hormonelle oder andere schwere körperliche Erkrankung.
Worin unterscheiden sie sich von einer eigenständigen Depression?
Sie stehen in einem klaren zeitlichen Zusammenhang mit einer körperlichen Erkrankung.
Wie werden sie behandelt?
Durch Behandlung der zugrunde liegenden körperlichen Ursache.
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