Nystagmus (Augenzittern)
Als Nystagmus werden unwillkürliche, rhythmische Bewegungen der Augen bezeichnet. Die Ursachen reichen von angeborenen Formen bis zu erworbenen Störungen des Gleichgewichtssystems oder des Gehirns.
Was einen Nystagmus kennzeichnet
Beim Nystagmus bewegen sich die Augen unwillkürlich hin und her, oft mit einer langsamen Bewegung in eine Richtung, gefolgt von einer schnellen Rückstellbewegung.
Angeborener Nystagmus
Ein angeborener Nystagmus zeigt sich meist bereits in den ersten Lebensmonaten und steht häufig im Zusammenhang mit anderen Sehstörungen, die bereits von Geburt an bestehen.
Erworbener Nystagmus
Ein im Laufe des Lebens neu auftretender Nystagmus kann durch Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr, bestimmte Erkrankungen des Gehirns, Medikamente oder Alkoholeinfluss verursacht werden.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine augenärztliche und gegebenenfalls neurologische Untersuchung hilft, die genaue Art des Nystagmus zu bestimmen und zwischen angeborenen und erworbenen Ursachen zu unterscheiden.
Behandlungsansätze
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache — bei einem erworbenen Nystagmus steht die Behandlung der auslösenden Erkrankung im Vordergrund, während bei angeborenen Formen oft unterstützende Maßnahmen für das Sehvermögen im Vordergrund stehen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Nystagmus: Ursachen, Diagnose
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Nystagmus?
Unwillkürliche, rhythmische Bewegungen der Augen.
Was kann einen erworbenen Nystagmus auslösen?
Unter anderem Störungen des Gleichgewichtsorgans, Erkrankungen des Gehirns oder Alkoholeinfluss.
Zeigt sich ein angeborener Nystagmus sofort?
Meist bereits in den ersten Lebensmonaten.
Wie wird ein Nystagmus behandelt?
Je nach Ursache, meist durch Behandlung der auslösenden Erkrankung oder unterstützende Maßnahmen für das Sehvermögen.
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