Keratokonus
Beim Keratokonus verändert sich die Form der Hornhaut allmählich und wölbt sich kegelförmig nach vorne. Dies führt zu einer zunehmenden, oft schwer korrigierbaren Sehverschlechterung.
Was beim Keratokonus mit der Hornhaut passiert
Die Hornhaut wird dünner und weniger stabil, wodurch sie sich unter dem normalen Augeninnendruck allmählich kegelförmig nach vorne wölbt, statt ihre gleichmäßig gerundete Form zu behalten.
Wie sich der Keratokonus typischerweise entwickelt
Die Erkrankung beginnt meist im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter und verläuft über Jahre fortschreitend, wobei häufig beide Augen betroffen sind, oft aber unterschiedlich stark.
Typische Beschwerden
Eine zunehmende, unscharfe und verzerrte Sicht, eine erhöhte Blendempfindlichkeit sowie häufige Wechsel der Brillenstärke können auf einen Keratokonus hinweisen.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine spezielle Vermessung der Hornhautoberfläche (Hornhauttopografie) zeigt die charakteristische Wölbung und erlaubt es, den Verlauf über die Zeit zu verfolgen.
Behandlungsansätze
Je nach Stadium reichen die Möglichkeiten von speziellen Kontaktlinsen über ein Verfahren zur Stabilisierung der Hornhaut (Crosslinking) bis hin zu einer Hornhauttransplantation in fortgeschrittenen Fällen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Keratokonus: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was passiert beim Keratokonus?
Die Hornhaut wird dünner und wölbt sich allmählich kegelförmig nach vorne.
Wann beginnt die Erkrankung meist?
Meist im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter.
Welche Beschwerden sind typisch?
Unter anderem unscharfe, verzerrte Sicht und häufige Wechsel der Brillenstärke.
Wie wird ein fortschreitender Keratokonus behandelt?
Je nach Stadium mit speziellen Kontaktlinsen, Crosslinking oder einer Hornhauttransplantation.
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