Hepatische Enzephalopathie
Die hepatische Enzephalopathie ist eine Störung der Gehirnfunktion, die durch eine geschwächte Leberfunktion entsteht. Sie kann von leichten Konzentrationsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit reichen.
Wie es zur hepatischen Enzephalopathie kommt
Kann eine geschwächte Leber Giftstoffe wie Ammoniak nicht mehr ausreichend abbauen, gelangen diese über den Blutkreislauf ins Gehirn und beeinträchtigen dort die Funktion der Nervenzellen.
Mögliche Auslöser einer Verschlechterung
Infektionen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt, bestimmte Medikamente oder Verstopfung können eine bereits bestehende Lebererkrankung zusätzlich belasten und eine hepatische Enzephalopathie auslösen oder verschlimmern.
Wie sich die Beschwerden abstufen
Die Beschwerden reichen von leichten Konzentrations- und Schlafstörungen über Verwirrtheit und veränderte Persönlichkeit bis hin zu ausgeprägter Schläfrigkeit und Bewusstlosigkeit in schweren Fällen.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die Diagnose stützt sich meist auf die typischen Beschwerden im Zusammenhang mit einer bekannten Lebererkrankung, ergänzt um Blutuntersuchungen und gezielte neurologische Tests.
Behandlungsansätze
Neben der Behandlung des auslösenden Faktors kommen Medikamente zum Einsatz, die die Aufnahme oder Bildung von Ammoniak im Darm verringern, um die Belastung des Gehirns zu reduzieren.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Hepatische Enzephalopathie: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine hepatische Enzephalopathie?
Eine Störung der Gehirnfunktion durch eine geschwächte Leberfunktion.
Wie kommt es dazu?
Eine geschwächte Leber kann Giftstoffe wie Ammoniak nicht mehr ausreichend abbauen, die dann das Gehirn beeinträchtigen.
Was kann eine Verschlechterung auslösen?
Unter anderem Infektionen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder Verstopfung.
Wie wird die Erkrankung behandelt?
Neben der Behandlung des Auslösers mit Medikamenten, die die Ammoniakbelastung verringern.
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