Trockenes Auge
Das trockene Auge entsteht, wenn der Tränenfilm des Auges nicht ausreichend oder nicht in der richtigen Zusammensetzung gebildet wird. Es zählt zu den häufigsten Beschwerden in der Augenheilkunde.
Was der Tränenfilm leistet
Der Tränenfilm befeuchtet die Augenoberfläche, schützt sie vor Austrocknung und Fremdkörpern und trägt zu einer klaren Sicht bei — ist seine Menge oder Zusammensetzung gestört, macht sich das als trockenes Auge bemerkbar.
Mögliche Ursachen
Häufige Bildschirmarbeit, trockene Raumluft, bestimmte Medikamente, hormonelle Veränderungen sowie Autoimmunerkrankungen zählen zu den möglichen Ursachen für ein trockenes Auge.
Typische Beschwerden
Ein Fremdkörpergefühl, Brennen, Rötung, Lichtempfindlichkeit sowie paradoxerweise auch vermehrter Tränenfluss können bei einem trockenen Auge auftreten.
Warum vermehrter Tränenfluss möglich ist
Reizt die Trockenheit die Augenoberfläche, kann der Körper mit einer verstärkten, aber wenig schützenden Tränenproduktion reagieren, was irritierend wirken kann.
Behandlungsansätze
Künstliche Tränen, eine Anpassung der Umgebungsbedingungen sowie in ausgeprägteren Fällen weitere gezielte Behandlungen zählen zu den wichtigsten Maßnahmen gegen ein trockenes Auge.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein trockenes Auge?
Eine Störung der Menge oder Zusammensetzung des Tränenfilms.
Was sind häufige Ursachen?
Unter anderem Bildschirmarbeit, trockene Raumluft und bestimmte Medikamente.
Kann ein trockenes Auge auch tränen?
Ja, durch eine reizbedingt verstärkte, aber wenig schützende Tränenproduktion.
Wie wird ein trockenes Auge behandelt?
Meist mit künstlichen Tränen und einer Anpassung der Umgebungsbedingungen.
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