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Kinder & Jugendliche

Einseitige Nierenhypoplasie

Bei einer Nierenhypoplasie ist eine Niere von Geburt an zu klein und enthält weniger funktionierende Nierenkörperchen, ist aber normal aufgebaut. Die andere Niere gleicht die fehlende Leistung meist aus. Die Fehlbildung wird häufig zufällig im Ultraschall entdeckt.

Ursachen

Ursache ist eine gestörte Nierenentwicklung im Mutterleib. Genetische Veränderungen, Durchblutungsstörungen der Niere in der Schwangerschaft und mütterliche Erkrankungen wie Diabetes spielen eine Rolle. Häufig bleibt die Ursache unbekannt.

Symptome

Viele Kinder haben keine Beschwerden. Möglich sind wiederkehrende Harnwegsinfekte, Bluthochdruck, Eiweiß im Urin, Wachstumsverzögerung und im Verlauf eine nachlassende Nierenfunktion. Bei Begleitfehlbildungen der Harnwege können Rückfluss von Urin oder Harnabflussstörungen bestehen.

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Diagnostik

Der Ultraschall zeigt die kleine Niere, oft schon vorgeburtlich. Blutdruck, Urin, Nierenwerte und bei Bedarf Nierenszintigrafie zur Messung der Funktion und Untersuchungen der ableitenden Harnwege werden durchgeführt.

Behandlung

Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen von Blutdruck, Urin und Nierenfunktion, rasche Behandlung von Harnwegsinfekten und bei Bedarf blutdrucksenkende Medikamente. Rückflussstörungen können behandelt oder operiert werden. Auf Nierenschutz wird geachtet, etwa durch Vorsicht bei nierenschädigenden Schmerzmitteln.

Verlauf und Prognose

Bei gesunder zweiter Niere ist die Prognose meist gut, viele Menschen bleiben lebenslang beschwerdefrei. Im Verlauf kann die Funktion der gesunden Niere überlastet werden, weshalb lebenslange Kontrollen sinnvoll sind.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Kann man mit einer kleinen Niere normal leben?

Meist ja, wenn die andere Niere gesund ist.

Welche Kontrollen sind nötig?

Regelmäßig Blutdruck, Urin und Nierenwerte.

Wie wird sie entdeckt?

Oft zufällig im Ultraschall, teils schon vor der Geburt.

Wann zur Ärztin oder zum Arzt?

Bei Fieber, Schmerzen beim Wasserlassen oder hohem Blutdruck.

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