Neugeborenengelbsucht (Icterus neonatorum)
Die Neugeborenengelbsucht zeigt sich als Gelbfärbung von Haut und Augenweiß in den ersten Lebenstagen und ist bei den meisten Neugeborenen harmlos.
Warum die Neugeborenengelbsucht so häufig ist
In den ersten Lebenstagen baut die Leber des Neugeborenen den Gallenfarbstoff Bilirubin noch langsamer ab als später, wodurch sich Bilirubin vorübergehend im Blut anreichert und die Haut gelblich erscheint.
Wann die Neugeborenengelbsucht typischerweise auftritt
Die Gelbfärbung zeigt sich meist ab dem zweiten bis dritten Lebenstag und klingt bei den meisten Kindern innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst wieder ab.
Warum regelmäßige Kontrollen wichtig sind
Da ein sehr ausgeprägter Bilirubinspiegel das Gehirn schädigen kann, wird der Bilirubinwert bei Neugeborenen regelmäßig kontrolliert, um bei Bedarf rechtzeitig zu behandeln.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine Messung des Bilirubinwerts über die Haut oder im Blut zeigt, ob und wie stark der Wert erhöht ist.
Behandlungsansätze
Bei den meisten Neugeborenen ist keine Behandlung notwendig — bei ausgeprägten Werten hilft eine Lichttherapie, bei der das Bilirubin in der Haut durch spezielles Licht abgebaut wird.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Neugeborenengelbsucht: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Warum ist Neugeborenengelbsucht so häufig?
Weil die Leber des Neugeborenen den Gallenfarbstoff Bilirubin in den ersten Tagen noch langsamer abbaut.
Wann tritt sie typischerweise auf?
Meist ab dem zweiten bis dritten Lebenstag.
Warum werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt?
Weil ein sehr ausgeprägter Bilirubinspiegel das Gehirn schädigen kann.
Wie wird eine ausgeprägte Gelbsucht behandelt?
Mit einer Lichttherapie.
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