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Orthopädie & Bewegungsapparat

Peroneuslähmung

Bei der Peroneuslähmung ist ein Nerv, der am Wadenbeinköpfchen besonders oberflächlich verläuft, geschädigt, wodurch das Anheben des Fußes erschwert sein kann.

Was bei der Peroneuslähmung passiert

Der Nerv, der die Muskeln zum Anheben des Fußes steuert, verläuft am Wadenbeinköpfchen knapp unter der Haut und ist dort besonders anfällig für Druck oder Verletzungen.

Wie es zur Schädigung kommt

Anhaltender Druck auf das Wadenbeinköpfchen, etwa durch langes Übereinanderschlagen der Beine, einen eng sitzenden Gips oder eine Verletzung, kann den Nerv schädigen.

Typisches Anzeichen

Ein „Fallfuß“ — die Unfähigkeit, den Fuß beim Gehen anzuheben, wodurch die Fußspitze beim Schwungbein zu Boden hängt — gilt als typisches Anzeichen einer Peroneuslähmung.

Wie die Diagnose gestellt wird

Die körperliche Untersuchung sowie eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit helfen, das Ausmaß der Nervenschädigung einzuschätzen.

Behandlungsansätze

Das Vermeiden von weiterem Druck auf den Nerv, Physiotherapie sowie gegebenenfalls eine Fußheberorthese helfen, die Beweglichkeit zu unterstützen — bei vielen Betroffenen erholt sich der Nerv im Laufe der Zeit von selbst.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist eine Peroneuslähmung?

Eine Schädigung des Nervs, der die Muskeln zum Anheben des Fußes steuert.

Wo verläuft der betroffene Nerv besonders gefährdet?

Am Wadenbeinköpfchen, knapp unter der Haut.

Was ist das typische Anzeichen?

Ein „Fallfuß“ — die Unfähigkeit, den Fuß beim Gehen anzuheben.

Erholt sich der Nerv von selbst?

Bei vielen Betroffenen ja, im Laufe der Zeit.

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