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Allergie & Stoffwechsel

Molybdänmangel

Molybdän ist ein Spurenelement, das als Bestandteil mehrerer Enzyme am Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren und von Purinen beteiligt ist. Ein Mangel durch die Nahrung ist bei üblicher Ernährung extrem selten. Häufiger sind angeborene Störungen der Molybdän-abhängigen Enzyme.

Ursachen

Ursachen sind lang andauernde künstliche Ernährung über die Vene ohne Molybdänzusatz, sehr einseitige Ernährung und angeborene Störungen der Bildung des Molybdän-Cofaktors, die vererbt werden. Bestimmte Erkrankungen des Darms mit schlechter Aufnahme können beitragen.

Symptome

Bei erworbenem Mangel treten schneller Herzschlag, Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit, Sehstörungen, Verwirrtheit und Bewusstseinsstörungen auf. Bei angeborenem Cofaktormangel zeigen sich schwere Krampfanfälle, Trinkschwäche, Hirnschäden und Linsenfehlstellung schon im Säuglingsalter.

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Diagnostik

Blut- und Urinwerte zeigen niedrige Harnsäure, niedrige Sulfatwerte und erhöhte Schwefelverbindungen. Genetische Untersuchungen sichern die angeborene Form.

Behandlung

Bei erworbenem Mangel wird Molybdän zugeführt, etwa über die Nahrung oder als Zusatz bei künstlicher Ernährung. Für angeborene Formen gibt es in Ausnahmefällen eine Ersatztherapie mit dem fehlenden Cofaktor, sonst werden Krampfanfälle und Symptome behandelt. Bei Krämpfen oder Bewusstseinsstörung ist der Notruf 112 zu wählen.

Verlauf und Prognose

Der erworbene Mangel bessert sich nach Zufuhr. Die schwere angeborene Form hat eine ungünstige Prognose. Mit Hülsenfrüchten, Getreide und Innereien lässt sich der Bedarf gut decken.

Weiterführende Informationen der Organisation

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Wo ist Molybdän enthalten?

In Hülsenfrüchten, Getreide, Nüssen und Innereien.

Ist ein Mangel häufig?

Nein, bei normaler Ernährung ist er extrem selten.

Wann ist er relevant?

Bei langer künstlicher Ernährung oder angeborenen Stoffwechselstörungen.

Soll ich Molybdän ergänzen?

Nur nach ärztlicher Anweisung.

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