Lymphödem
Ein Lymphödem entsteht, wenn der Abtransport von Lymphflüssigkeit gestört ist und sich Flüssigkeit im Gewebe staut. Es kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens erworben werden.
Wie ein Lymphödem entsteht
Das Lymphsystem transportiert normalerweise überschüssige Gewebeflüssigkeit ab — ist dieser Abtransport gestört, staut sich Flüssigkeit im Gewebe und verursacht eine Schwellung.
Angeborenes und erworbenes Lymphödem
Ein angeborenes Lymphödem beruht auf einer Fehlentwicklung des Lymphsystems, während ein erworbenes Lymphödem häufig nach Operationen mit Entfernung von Lymphknoten, etwa im Rahmen einer Krebsbehandlung, oder nach Bestrahlung entsteht.
Typische Beschwerden
Eine zunächst weiche, im Verlauf zunehmend derbere Schwellung einer Extremität, ein Spannungsgefühl sowie eine erschwerte Hautfaltenbildung können auf ein Lymphödem hinweisen.
Wie die Diagnose gestellt wird
Die körperliche Untersuchung mit typischen Zeichen sowie gegebenenfalls bildgebende Verfahren helfen, ein Lymphödem von anderen Ursachen einer Schwellung abzugrenzen.
Behandlungsansätze
Eine komplexe physikalische Entstauungstherapie mit manueller Lymphdrainage, Kompression und Bewegungsübungen zählt zu den wichtigsten Behandlungsbausteinen, um die Schwellung zu reduzieren und langfristig zu kontrollieren.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Lymphödem: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Lymphödem?
Eine Schwellung durch gestörten Abtransport von Lymphflüssigkeit.
Was ist eine häufige Ursache für ein erworbenes Lymphödem?
Operationen mit Entfernung von Lymphknoten, etwa bei einer Krebsbehandlung.
Welche Beschwerden sind typisch?
Eine zunehmende Schwellung einer Extremität sowie ein Spannungsgefühl.
Was steht im Vordergrund der Behandlung?
Eine komplexe physikalische Entstauungstherapie.
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