Hypopituitarismus
Beim Hypopituitarismus produziert die Hirnanhangsdrüse eines oder mehrere ihrer Hormone nicht mehr ausreichend, was sich auf zahlreiche andere Drüsen im Körper auswirken kann.
Wie es zum Hypopituitarismus kommt
Tumoren der Hirnanhangsdrüse, Operationen oder Bestrahlungen in diesem Bereich, Verletzungen des Kopfes sowie bestimmte Durchblutungsstörungen können die Funktion der Hirnanhangsdrüse beeinträchtigen.
Warum die Beschwerden sehr unterschiedlich sein können
Je nachdem, welche und wie viele der Hormone betroffen sind, reichen die Beschwerden von Müdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit bis hin zu Wachstumsstörungen bei Kindern oder Zyklusstörungen bei Frauen.
Warum manche Beschwerden zunächst unspezifisch wirken
Da viele frühe Anzeichen wie Müdigkeit oder Leistungsminderung auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen auftreten, wird ein Hypopituitarismus manchmal erst spät erkannt.
Wie die Diagnose gestellt wird
Blutuntersuchungen der verschiedenen Hormone sowie gegebenenfalls eine Magnetresonanztomografie (MRT) des Kopfes helfen, die betroffenen Hormonachsen zu identifizieren und die Ursache einzugrenzen.
Behandlungsansätze
Die fehlenden Hormone werden meist durch eine medikamentöse Ersatztherapie ausgeglichen, deren Dosis regelmäßig anhand der Blutwerte angepasst wird.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist Hypopituitarismus?
Eine unzureichende Produktion eines oder mehrerer Hormone der Hirnanhangsdrüse.
Was kann einen Hypopituitarismus auslösen?
Unter anderem Tumoren, Operationen oder Verletzungen im Bereich der Hirnanhangsdrüse.
Warum sind die Beschwerden so unterschiedlich?
Weil je nach betroffenen Hormonen ganz unterschiedliche Körperfunktionen beeinträchtigt sein können.
Wie wird Hypopituitarismus behandelt?
Meist durch eine medikamentöse Ersatztherapie der fehlenden Hormone.
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