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Herz & Kreislauf

Karotisstenose (Halsschlagaderverengung)

Bei einer Karotisstenose ist die Halsschlagader, die das Gehirn mit Blut versorgt, durch Ablagerungen verengt. Sie verläuft meist ohne eigene Beschwerden, erhöht aber das Risiko für einen Schlaganfall deutlich.

Wie es zur Verengung kommt

Arteriosklerose lagert sich in der Wand der Halsschlagader ab und verengt sie im Laufe der Zeit — die gleichen Risikofaktoren wie bei anderen Gefäßerkrankungen, etwa Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte, begünstigen diesen Prozess.

Warum die Erkrankung meist unbemerkt bleibt

Eine Karotisstenose selbst verursacht in der Regel keine spürbaren Beschwerden, weshalb sie oft erst auffällt, wenn sich ein Gerinnsel löst und einen Schlaganfall oder eine TIA auslöst — oder zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt wird.

Warum sie ein wichtiger Schlaganfall-Risikofaktor ist

Löst sich ein Teil einer Ablagerung oder ein Blutgerinnsel von der verengten Stelle, kann es über die Blutbahn ins Gehirn gelangen und dort ein Gefäß verschließen — deshalb wird eine bedeutsame Karotisstenose als wichtiger, behandelbarer Risikofaktor für einen Schlaganfall angesehen.

Diagnostik

Ein Ultraschall mit Dopplertechnik kann die Verengung und den Blutfluss in der Halsschlagader zuverlässig beurteilen.

Behandlung

Je nach Ausmaß der Verengung und individuellem Risiko kommen die Behandlung von Risikofaktoren mit Medikamenten, eine operative Ausschälung der Ablagerung oder ein kathetergestütztes Aufdehnen mit Stent infrage.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Merkt man eine Karotisstenose selbst?

Meist nicht, sie verursacht in der Regel keine eigenen Beschwerden.

Warum ist eine Karotisstenose gefährlich?

Weil sich ein Blutgerinnsel lösen und über die Blutbahn ins Gehirn gelangen kann, was einen Schlaganfall auslösen kann.

Wie wird eine Karotisstenose entdeckt?

Meist durch einen Ultraschall mit Dopplertechnik, oft zufällig oder im Rahmen der Risikoabklärung.

Wie wird eine Karotisstenose behandelt?

Je nach Ausmaß mit Medikamenten, einer operativen Ausschälung oder einem Stent.

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