Hypophyseninsuffizienz
Bei der Hypophyseninsuffizienz produziert die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) zu wenig der Hormone, die andere Drüsen im Körper steuern.
Welche Aufgabe die Hirnanhangdrüse hat
Die Hirnanhangdrüse steuert über eigene Hormone die Funktion mehrerer anderer Drüsen im Körper, darunter Schilddrüse, Nebennieren und Keimdrüsen — fällt sie teilweise oder ganz aus, gerät das Zusammenspiel dieser Drüsen durcheinander.
Mögliche Ursachen
Ein Tumor der Hirnanhangdrüse selbst oder in ihrer Umgebung, eine vorausgegangene Operation oder Bestrahlung im Kopfbereich sowie seltener eine Durchblutungsstörung zählen zu den möglichen Ursachen einer Hypophyseninsuffizienz.
Typische Beschwerden
Die Beschwerden hängen davon ab, welche gesteuerten Drüsen betroffen sind — häufig kommen Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, Zyklusstörungen oder ein vermindertes sexuelles Verlangen vor.
Wie die Diagnose gestellt wird
Blutuntersuchungen der verschiedenen Hormonwerte, ergänzt um bildgebende Verfahren des Kopfes, helfen, eine Hypophyseninsuffizienz und ihre Ursache zu erkennen.
Behandlungsansätze
Die fehlenden Hormone der nachgeschalteten Drüsen werden gezielt ersetzt — liegt der Hypophyseninsuffizienz ein Tumor zugrunde, richtet sich die weitere Behandlung nach diesem Tumor.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Hypophyseninsuffizienz: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist eine Hypophyseninsuffizienz?
Eine zu geringe Hormonproduktion der Hirnanhangdrüse.
Was sind mögliche Ursachen?
Unter anderem ein Tumor, eine Operation oder Bestrahlung im Kopfbereich.
Welche Beschwerden sind typisch?
Je nach betroffener Drüse, häufig Müdigkeit und Kälteempfindlichkeit.
Wie wird eine Hypophyseninsuffizienz behandelt?
Mit gezieltem Ersatz der fehlenden Hormone.
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