Hyperkinetische Störungen
Hyperkinetische Störungen sind bereits im Kindesalter beginnende Störungen, die durch eine ausgeprägte motorische Unruhe, Impulsivität und Aufmerksamkeitsdefizite gekennzeichnet sind und den schulischen sowie familiären Alltag deutlich beeinträchtigen können.
Ursachen
Eine erbliche Veranlagung, eine veränderte Reifung bestimmter Hirnregionen sowie Einflüsse während der Schwangerschaft, etwa Frühgeburtlichkeit, gelten als begünstigende Faktoren für die Entstehung hyperkinetischer Störungen.
Symptome
Betroffene Kinder zeigen eine ausgeprägte motorische Unruhe, Schwierigkeiten, sich über längere Zeit zu konzentrieren, sowie ein impulsives Verhalten, das über das für das Alter übliche Maß deutlich hinausgeht.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche Verhaltensbeobachtung in mehreren Lebensbereichen sowie standardisierte Fragebögen für Eltern und Lehrkräfte gestellt.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer verhaltenstherapeutischen Begleitung, einer Anpassung des schulischen Umfelds sowie, bei ausgeprägten Beschwerden, einer medikamentösen Unterstützung.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen, gezielten Behandlung lassen sich die Beschwerden bei vielen betroffenen Kindern deutlich lindern, ein Teil der Symptome kann bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Hyperkinetische Störungen: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind hyperkinetische Störungen?
Bereits im Kindesalter beginnende Störungen mit ausgeprägter Unruhe, Impulsivität und Aufmerksamkeitsdefiziten.
Wodurch werden sie begünstigt?
Durch erbliche Veranlagung, eine veränderte Hirnreifung und Einflüsse während der Schwangerschaft.
Wie wird die Diagnose gestellt?
Durch Verhaltensbeobachtung in mehreren Lebensbereichen und standardisierte Fragebögen.
Wie werden hyperkinetische Störungen behandelt?
Durch Verhaltenstherapie, Anpassung des schulischen Umfelds und gegebenenfalls Medikamente.
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