Hirnmetastasen
Hirnmetastasen entstehen, wenn sich Krebszellen aus einem Tumor an anderer Stelle im Körper über den Blutkreislauf im Gehirn ansiedeln.
Woher Hirnmetastasen häufig stammen
Lungenkrebs, Brustkrebs sowie der schwarze Hautkrebs (Melanom) zählen zu den Krebsarten, die besonders häufig in das Gehirn streuen.
Warum Hirnmetastasen häufiger sind als primäre Hirntumoren
Insgesamt treten Hirnmetastasen deutlich häufiger auf als Tumoren, die ursprünglich im Gehirn selbst entstehen, da Krebszellen aus zahlreichen anderen Organen über das Blut ins Gehirn gelangen können.
Typische Beschwerden
Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle wie Lähmungen oder Sprachstörungen sowie Wesensveränderungen können je nach Lage und Anzahl der Metastasen auftreten.
Wie die Diagnose gestellt wird
Eine Magnetresonanztomografie des Kopfes zeigt Anzahl und Lage der Metastasen, ergänzt um die Suche nach dem ursprünglichen Tumor, falls dieser noch nicht bekannt ist.
Behandlungsansätze
Je nach Anzahl und Lage der Metastasen sowie dem Allgemeinzustand kommen Strahlentherapie, operative Entfernung einzelner Metastasen oder medikamentöse Behandlungen infrage, um Beschwerden zu lindern und den Verlauf zu beeinflussen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Hirnmetastasen: Ursachen, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind Hirnmetastasen?
Ansiedlungen von Krebszellen aus einem Tumor an anderer Stelle im Körper im Gehirn.
Welche Krebsarten streuen häufig ins Gehirn?
Unter anderem Lungenkrebs, Brustkrebs und schwarzer Hautkrebs.
Sind Hirnmetastasen häufiger als primäre Hirntumoren?
Ja, deutlich.
Wie werden Hirnmetastasen behandelt?
Je nach Befund mit Strahlentherapie, Operation oder medikamentösen Behandlungen.
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