Emotionale Störungen des Kindesalters
Emotionale Störungen des Kindesalters sind übertriebene, altersuntypische Ängste oder Sorgen, die typischerweise nur im Kindesalter auftreten. Im Unterschied zu Angststörungen des Erwachsenenalters klingen sie meist mit zunehmender Reife von selbst ab.
Ursachen
Eine erhöhte Ängstlichkeitsveranlagung, familiäre Belastungsfaktoren oder ein einschneidendes Erlebnis können bei Kindern zu übertriebenen, altersuntypischen Ängsten führen.
Symptome
Betroffene Kinder zeigen eine ausgeprägte Trennungsangst, spezifische Ängste vor bestimmten Situationen oder Gegenständen oder eine übermäßige soziale Ängstlichkeit, die den Alltag deutlich beeinträchtigt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche kinderpsychiatrische Untersuchung unter Einbeziehung der Eltern gestellt, bei der Art und Ausprägung der Ängste erfasst werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer altersgerechten Verhaltenstherapie sowie einer Einbeziehung der Familie in die Behandlung.
Verlauf und Prognose
Die meisten emotionalen Störungen des Kindesalters bessern sich mit zunehmendem Alter von selbst. Mit einer gezielten Behandlung lässt sich der Verlauf zusätzlich positiv beeinflussen.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Emotionale Störungen des Kindesalters: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind emotionale Störungen des Kindesalters?
Übertriebene, altersuntypische Ängste oder Sorgen, die typischerweise nur im Kindesalter auftreten.
Wodurch können sie entstehen?
Durch eine erhöhte Ängstlichkeitsveranlagung, familiäre Belastungsfaktoren oder ein einschneidendes Erlebnis.
Klingen sie von selbst ab?
Meist ja, mit zunehmender Reife des Kindes.
Wie werden sie behandelt?
Durch altersgerechte Verhaltenstherapie unter Einbeziehung der Familie.
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