Emotionale Störungen des Kindesalters
Emotionale Störungen des Kindesalters sind übertriebene, altersuntypische Ängste oder Sorgen, die typischerweise nur im Kindesalter auftreten. Im Unterschied zu Angststörungen des Erwachsenenalters klingen sie meist mit zunehmender Reife von selbst ab.
Stand: 17. Sep. 2026 · Redaktion: Personal Paramedic e.K.
Ursachen
Eine erhöhte Ängstlichkeitsveranlagung, familiäre Belastungsfaktoren oder ein einschneidendes Erlebnis können bei Kindern zu übertriebenen, altersuntypischen Ängsten führen.
Symptome
Betroffene Kinder zeigen eine ausgeprägte Trennungsangst, spezifische Ängste vor bestimmten Situationen oder Gegenständen oder eine übermäßige soziale Ängstlichkeit, die den Alltag deutlich beeinträchtigt.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch eine ausführliche kinderpsychiatrische Untersuchung unter Einbeziehung der Eltern gestellt, bei der Art und Ausprägung der Ängste erfasst werden.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer altersgerechten Verhaltenstherapie sowie einer Einbeziehung der Familie in die Behandlung.
Verlauf und Prognose
Die meisten emotionalen Störungen des Kindesalters bessern sich mit zunehmendem Alter von selbst. Mit einer gezielten Behandlung lässt sich der Verlauf zusätzlich positiv beeinflussen.
Weiterführende Informationen der Organisation
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Die verlinkten Angebote sind allgemeine Informationsquellen der jeweiligen Organisation, kein Einzelbeleg für jede Aussage dieses Artikels. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was sind emotionale Störungen des Kindesalters?
Übertriebene, altersuntypische Ängste oder Sorgen, die typischerweise nur im Kindesalter auftreten.
Wodurch können sie entstehen?
Durch eine erhöhte Ängstlichkeitsveranlagung, familiäre Belastungsfaktoren oder ein einschneidendes Erlebnis.
Klingen sie von selbst ab?
Meist ja, mit zunehmender Reife des Kindes.
Wie werden sie behandelt?
Durch altersgerechte Verhaltenstherapie unter Einbeziehung der Familie.
Weiterlesen
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode
Unterform der rezidivierenden depressiven Störung, bei der die aktuelle depressive Episode in leichter Ausprägung verläuft, während in der Vorgeschichte der betroffenen Person bereits mindestens eine weitere depressive Episode aufgetreten ist.
Weiterlesen →Psyche & NervensystemRezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode
Unterform der rezidivierenden depressiven Störung, bei der die aktuelle depressive Episode in mittelgradiger Ausprägung verläuft, während in der Vorgeschichte der betroffenen Person bereits mindestens eine weitere depressive Episode aufgetreten ist.
Weiterlesen →Psyche & NervensystemRezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome
Unterform der rezidivierenden depressiven Störung, bei der die aktuelle depressive Episode schwer und ohne begleitende psychotische Symptome verläuft, während in der Vorgeschichte bereits mindestens eine weitere depressive Episode aufgetreten ist.
Weiterlesen →Erste Hilfe lernen statt nur nachlesen
Im Kurs übst du die Handgriffe unter Anleitung — Theorie und Praxis zusammen.