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Häufige Erkrankungen

Down-Syndrom (Trisomie 21)

Das Down-Syndrom (Trisomie 21) entsteht, wenn das Chromosom 21 dreifach statt zweifach vorliegt. Es geht mit typischen körperlichen Merkmalen sowie einer meist verzögerten körperlichen und geistigen Entwicklung einher, wobei die individuelle Ausprägung sehr unterschiedlich ist.

Wie es zum Down-Syndrom kommt

Bei den meisten Betroffenen liegt das Chromosom 21 durch einen Fehler bei der Zellteilung dreifach statt zweifach vor — das Risiko für diese Veränderung steigt mit zunehmendem Alter der Mutter an, kann aber grundsätzlich bei jeder Schwangerschaft auftreten.

Typische körperliche Merkmale

Ein charakteristisches Gesichtsprofil, eine verminderte Muskelspannung sowie häufig begleitende Fehlbildungen, etwa des Herzens, können vorliegen — nicht jedes Merkmal tritt bei jedem Kind auf.

Entwicklung und Förderung

Kinder mit Down-Syndrom entwickeln sich meist langsamer als gleichaltrige Kinder, mit individuell sehr unterschiedlichem Ausmaß — frühzeitige, gezielte Förderung unterstützt die körperliche, sprachliche und soziale Entwicklung erheblich.

Medizinische Begleiterkrankungen

Herzfehler, Seh- und Hörprobleme sowie eine erhöhte Anfälligkeit für bestimmte Schilddrüsen- und Infektionserkrankungen kommen häufiger vor, weshalb regelmäßige medizinische Vorsorgeuntersuchungen empfohlen werden.

Vorgeburtliche Diagnostik

Verschiedene vorgeburtliche Untersuchungen können das Risiko für ein Down-Syndrom einschätzen oder es diagnostisch bestätigen — die Entscheidung, solche Untersuchungen in Anspruch zu nehmen, ist eine sehr persönliche und wird idealerweise durch ausführliche Beratung begleitet.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Ist das Down-Syndrom eine Krankheit?

Es wird als genetische Besonderheit verstanden, die mit typischen Merkmalen und häufigeren Begleiterkrankungen einhergeht — die Bandbreite der individuellen Entwicklung ist sehr groß.

Steigt das Risiko mit dem Alter der Mutter?

Ja, das Risiko für eine Trisomie 21 nimmt mit zunehmendem mütterlichem Alter zu, kann aber grundsätzlich bei jeder Schwangerschaft auftreten.

Welche Begleiterkrankungen kommen häufiger vor?

Herzfehler, Seh- und Hörprobleme sowie bestimmte Schilddrüsenerkrankungen.

Hilft frühe Förderung der Entwicklung?

Ja, gezielte, frühzeitige Förderung unterstützt die körperliche, sprachliche und soziale Entwicklung erheblich.

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