Diphtherie
Diphtherie ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die vor allem Rachen und Atemwege befällt und unbehandelt lebensbedrohlich verlaufen kann. Dank flächendeckender Impfung ist sie in Deutschland heute selten, tritt aber weiterhin vereinzelt auf.
Wie die Ansteckung erfolgt
Diphtherie-Bakterien werden über Tröpfcheninfektion sowie direkten Kontakt übertragen und produzieren ein Gift, das Gewebeschäden verursacht.
Typische Beschwerden
Halsschmerzen, Fieber, Schluckbeschwerden sowie eine charakteristische, grau-weißliche Membran im Rachenraum, die die Atemwege einengen kann, gehören zu den typischen Anzeichen.
Warum Diphtherie gefährlich ist
Das von den Bakterien gebildete Gift kann nicht nur die Atemwege verlegen, sondern auch Herz und Nervensystem schädigen — unbehandelt verläuft Diphtherie in einem erheblichen Teil der Fälle tödlich.
Warum die Impfung so wichtig ist
Die Diphtherie-Impfung, meist als Teil einer Kombinationsimpfung, schützt zuverlässig vor der Erkrankung und wird von der STIKO als Grundimmunisierung im Kindesalter sowie mit regelmäßigen Auffrischungen empfohlen.
Behandlung
Diphtherie wird mit einem speziellen Gegengift gegen das Bakteriengift sowie Antibiotika behandelt — je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Aussichten.
Quellen & weiterführende Stellen
- Robert Koch-Institut — Diphtherie: Steckbrief, Impfempfehlung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Ist Diphtherie in Deutschland ausgerottet?
Nein, sie ist durch die Impfung selten geworden, tritt aber weiterhin vereinzelt auf.
Warum ist Diphtherie gefährlich?
Das Bakteriengift kann die Atemwege verlegen sowie Herz und Nervensystem schädigen.
Wie oft sollte die Diphtherie-Impfung aufgefrischt werden?
Die STIKO empfiehlt regelmäßige Auffrischungen, die genaue Empfehlung richtet sich nach Alter und individueller Impfhistorie.
Wie wird Diphtherie behandelt?
Mit einem speziellen Gegengift gegen das Bakteriengift sowie Antibiotika.
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