Dekubitalgeschwür und Druckzone
Das Dekubitalgeschwür, umgangssprachlich Wundliegen genannt, ist eine durch anhaltenden Druck entstandene Schädigung von Haut und tieferliegendem Gewebe. Es entsteht überwiegend an druckexponierten Körperstellen bei Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit.
Ursachen
Anhaltender Druck auf eine Körperstelle, meist über knöchernen Vorsprüngen, unterbricht die lokale Durchblutung. Mangelnde Bewegung, Feuchtigkeit der Haut und ein schlechter Ernährungszustand begünstigen die Entstehung zusätzlich.
Symptome
Die Beschwerden reichen von einer anhaltenden Hautrötung über eine oberflächliche Hautschädigung bis zu einer tiefen Gewebezerstörung mit offener Wunde, je nach Ausmaß der Druckschädigung.
Diagnostik
Die Diagnose wird durch die körperliche Untersuchung mit Beurteilung von Ausdehnung und Tiefe der Hautschädigung gestellt. Eine regelmäßige Hautinspektion bei Risikopatienten dient der Früherkennung.
Behandlung
Die Behandlung besteht in einer konsequenten Druckentlastung der betroffenen Körperstelle durch regelmäßige Umlagerung, einer fachgerechten Wundversorgung sowie einer Optimierung des Ernährungszustands.
Verlauf und Prognose
Mit einer frühzeitigen Druckentlastung heilen oberflächliche Druckschäden meist gut ab. Tiefe Druckgeschwüre erfordern eine langwierige Wundbehandlung.
Quellen & weiterführende Stellen
- Gesundheitsinformation.de (IQWiG) — Dekubitalgeschwür und Druckzone: Ursachen, Bedeutung, Behandlung
Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.
Häufige Fragen
Was ist ein Dekubitalgeschwür?
Eine durch anhaltenden Druck entstandene Schädigung von Haut und tieferliegendem Gewebe, umgangssprachlich Wundliegen.
Wer ist besonders gefährdet?
Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit.
Wie kann einem Dekubitus vorgebeugt werden?
Durch regelmäßige Umlagerung und Druckentlastung.
Wie wird ein bestehendes Druckgeschwür behandelt?
Durch Druckentlastung, fachgerechte Wundversorgung und Optimierung des Ernährungszustands.
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