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Nervensystem & Gehirn

Austritt von Liquor cerebrospinalis

Der Austritt von Liquor cerebrospinalis ist eine Undichtigkeit der Hirn- und Rückenmarkshäute, durch die Nervenwasser nach außen, etwa über die Nase, oder in eine benachbarte Körperhöhle austritt.

Ursachen

Eine Schädelbasisfraktur, eine Operation im Bereich der Schädelbasis oder eine spontane Undichtigkeit der Hirnhäute können zu einem Austritt von Nervenwasser führen.

Symptome

Betroffene bemerken einen wässrigen, einseitigen Ausfluss aus der Nase, der sich beim Vorbeugen verstärkt, sowie häufig einen lageabhängigen Kopfschmerz.

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Diagnostik

Die Diagnose wird durch eine spezifische Laboruntersuchung der austretenden Flüssigkeit sowie eine Bildgebung des Kopfes zur Lokalisation der Undichtigkeit gestellt.

Behandlung

Die Behandlung besteht zunächst in Bettruhe mit erhöhtem Oberkörper. Bei anhaltendem Austritt kann eine operative Abdichtung der undichten Stelle notwendig werden.

Verlauf und Prognose

Kleinere Undichtigkeiten verschließen sich häufig von selbst. Unbehandelt besteht ein erhöhtes Risiko einer aufsteigenden Hirnhautentzündung.

Quellen & weiterführende Stellen

Eigenständig verfasst und zusammengefasst, kein diagnostischer Ersatz für ärztlichen Rat. Rechts- und Fachstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

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FAQ

Häufige Fragen

Was ist ein Austritt von Liquor cerebrospinalis?

Eine Undichtigkeit der Hirnhäute, durch die Nervenwasser austritt.

Wodurch kann er entstehen?

Durch eine Schädelbasisfraktur, eine Operation oder eine spontane Undichtigkeit.

Welche Beschwerden verursacht er?

Einen wässrigen, einseitigen Nasenausfluss sowie einen lageabhängigen Kopfschmerz.

Wie wird ein Liquoraustritt behandelt?

Zunächst durch Bettruhe, bei Bedarf durch operative Abdichtung.

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